Ihre Fragen rund um Begriffe der Werkstatt beantwortet Ihnen Fair-Werkstatt

Abblendlicht 563

Definition von:Scheinwerfer für Abblend- und Fernlicht sind bei eingeschalteten Abblendlicht in der oberen Hälfte hell und in der unteren Hälfte Dunkel ( Hell-Dunkel-Grenze)

Abbremsung 404

Definition von: Durch den Bremsvorgang wird Bewegungsenergie in Wärmeenergie (Reibungswärme) umgewandelt.

Abgasanlage 283, 462

Definition von: Die Abgasanlage soll Geräusche mindern und Schadstoffreuzierung in Verbindung mit einem Katalysator und Bestimmung der Leistungscharakteristik z.B. durch Abstimmung der Rohrlänge.

Abgasfilter 176

Definition von: Abgasfilter sind erforderlich, wenn eine Teilweise Rückführung der Abgase in den Brennraum zur Verringerung der Stickoxide im Abgas vorgenommen wird.

Abgaskatalysator 285,286

Definition von: Die drei Schadstoffe werden in einem Oxidationsvorgang (CO,HC) und in einen Reduktionsverfahren (Nox) unter dem Einfluss von Wärme und den drei Katalysatorstoffen (Platin, Palladium, Rhodium) in einen nicht so schädliche Stoffe umgewandelt.

Abgasrückführung 287

Definition von: Je höher die Verbrennungstemperatur , desto höher ist der Anteil an Stickoxiden (Nox) im Abgas. Eine Verringerung der Nox-Emission kann durch die Zumischung von Abgasen in die einströmenden Frischgase erreicht werden. Dadurch steht weniger Sauerstoff für die Verbrennung zur Verfügung, die Verbrennungstemperatur und damit der NOx-Austoß werden vermindert

Abgasrückführungsfilter 176

Definition von: Das Abgasrückführungsfilter reinigt die wieder in den Motor einströmenden Abgase von den Verbrennungsrückständen und metallischen Abriebteilen .

Abgasturboaufladung 238

Definition von: Bei dieser Art der Aufladung wird die Abgasenergie genutzt, um mit Hilfe einer Turbine im Allgemeinen einen Radialverdichter anzutreiben, der die Luft auf den gewünschten Ladedruck verdichtet.

Abgasturboaufladung/Zweistufige 240

Definition von: Bei der zweistufigen Abgasturboaufladung werden zwei Abgasturbolader kombiniert, die sich in der Ladearbeit ergänzen. Ziel dieser Konstruktion ist es, bei den Motoren das 'Turboloch' weitestgehend auszuschalten.

Abgasturbolader 239

Definition von: Der Abgasturbolader ist ein Aggregat zur Leistungssteigerung von Verbrennungsmotoren. Der Antrieb des Turboladers erfolgt über die Energie der ausströmenden Abgase.

Abgasuntersuchung 155,291

Definition von: Die Abgasuntersuchung (AU) war bis zum 31.12.2009 in Deutschland eine vorgeschriebene Untersuchung von Kraftfahrzeugen nach §47a StVZO in Verbindung mit Anlage VIII und VIIIa. Seit Januar 2010 ist diese Prüfung Bestandteil der Hauptuntersuchung (HU). Eine AU-Plakette wird demnach nicht mehr angebracht. Durch die Untersuchung soll sichergestellt werden, dass die Abgaswerte der zugelassenen Kraftfahrzeuge über den Nutzungszeitraum innerhalb der festgelegten Abgasnorm bleiben.

Ablaufsteuerung 118

Definition von: Ablaufsteuerungen sind Bewegungsvorgänge, die schrittweise aufeinander abgestimmt sind. Der nächste Schritt erfolgt erst wenn der vorangegangene abgeschlossen ist.

ABS-Bremsanlagen 424

Definition von: ABS-Bremsanlagen werden üblicherweise nur mit II- oder X-Aufteilung der Bremskreise kombiniert. Alle anderen Aufteilungen benötigen eine wesentlich aufwändigere elektronische Regelung

ABS-Steuergerät 422

Definition von: Die Hauptkomponenten des Steuergeräts sind zwei baugleiche Mikroprozessoren, die jeweils die gleichen Programme für die ABS-Regelung enthalten. Die Mikroprozessoren berechnen aus den Drehzahlsignalen der einzelnen Räder die Aktorsignale für die Magnetventile der Radzylinder. Beide Mikroprozessoren kommunizieren zur gegenseitigen Überwachung der elektronischen Signalverarbeitung und der logischen Prozesse miteinander

Abschleppschutz 600

Definition von: Der Abschleppschutz löst Alarm aus, wenn das Fahrzeugbewegt wird (z.B während des Anhebens oder Abschleppens). Ein Lagesensor mit Auswertelektronik erfasst und speichert die Lage des Fahrzeugs nach dem Abstellen. Alarm wird ausgelöst, wenn der Sensor Änderungen seiner gespeicherten Werte durch Längs- oder Querneigung des Fahrzeugs erfasst.

Absolut Wartungsfreie Batterien 519

Definition von: Absolut wartungsfreie Batterien sind mit Ventilen ausgerüstet und komplett verschlossen. Die Säurenmenge reicht für die Lebensdauer der Batterie. Eine Kontrolle des Säurestandes ist weder erforderlich noch möglich.

Absorptionsschalldämpfer 284

Definition von: In Absorptionsschalldämpfer wird die Schallenergie durch Reibung an Schallabsorbierenden Werkstoffen (Schluckstoffe) in Wärme umgewandelt (absorbiere, lat. In sich aufnehmen)

ACC 429

Definition von: ACC ist ein automatisches Geschwindigkeits-und Abstandsregelungssystem. Es Arbeitet im Geschwindigkeitsbreich von 30 km/h bis ca. 200 km/h. Es dient zur Fahrerentlastung im fließenden Verkehr

ACC, Regelung 430

Definition von: ACC kann erst bei Geschwindigkeiten über 30 km/h aktiviert werden und erlaubt im Stadtgebiet nur eine eingeschränkte Regelung

ACC, Systemeingriff 430

Definition von: Der Abstandsregler in der ACC ist mit den Steuergeräten des Motors, des Getriebes und der Bremsen über einen CAN-Datenbus verbunden und greift somit auf dreifache Weise in das Management dieser Systeme ein.

ACC, Systemgrenze 430

Definition von: AAC Soll den Fahrer vor 'Stupiden' Tätigkeiten entlasten, wie z.B. das Einhalten von Geschwindigkeiten und das Hinterherfahren in dichtem Verkehr. Trotzdem bleibt der Fahrer für die Führung seines Fahrzeugs voll verantwortlich. Für komplexe Entscheidungen wie z.B. Spurwechsel und Spurhalten bleibt er auch weiterhin zuständig. ACC übernimmt ausschließlich Komfortfunktionen.

Achsgetriebe 339,348,486

Definition von: Das Achsgetriebe dient dazu das vom Getriebe kommende Antriebsdrehmoment zu erhöhen , die Getriebeausgangsdrehzahl zu verringern und das Drehmoment an die Antriebsräder weiterzuleiten.

Achsschenkel 359

Definition von:

Achsschenkellenkung 359,470

Definition von: Die Achsschenkel-Lenkung in Kraftfahrzeugen hat für jedes Rad eine gesonderte Lenkachse. Sie kann mit Achsschenkelbolzen gebildet werden oder sie ist die Verbindungslinie zwischen dem oberen und dem unteren Lenkpunkt

Achsvermessung 356,357,358

Definition von: Die Achsvermessung dient zur Festellung der vorhandenen Einstellwerte (Istwerte) für die Radaufhängung. Gleichzeitig ermöglicht sie den Vergleich mit den vom Fahrzeughersteller vorgegeben Werten (Sollwerte) und eine entsprechende Korrektur der Einstellwerte.

Achsöl 270

Definition von: Achsöl muss bei hohen Zahndrücken schmierfähig bleiben und Korrosionsbeständig sein.

Adressbus 122

Definition von: Der Adressbus überträgt die Adressen der Peripheriegeräte z.B. an die Steuergeräte

Airbag 435,436

Definition von: Der Airbag ist ein Sack der sich im Fahrzeug befindet z.B. im Lenkrad und füllt sich bei einen Aufprall automatisch mit Gas, und soll somit die Insassen vor Verletzungen bewahren.

Aktive Sicherheit 434,435

Definition von: Die Aktive Sicherheit umfasst alle Maßnahmen zur Verhinderung von Verkehrsunfällen.

aktiver Stabilisator 371,372

Definition von: Der aktive Stabilisator hat die Aufgabe das Wankmoment des Aufbaus vollständig bis zu einer Querbeschleunigung von etwa 3m/s² auszugleichen.

Aktives Federungssystem 383

Definition von: Aktive Federungssysteme halten den Fahrzeugaufbau in allen Fahrsituationen auf gleichem Niveau.

Aktivlenkung 365,366

Definition von: Die Aufgabe der Aktivlenkung ist es, je nach Fahrsituation - unabhängig und unbemerkt vom Fahrer - einen erhöhten oder reduzierten Lenkwinkel am dem gelenkten Vorderrädern zu erzeugen.

Allradantrieb 300,344

Definition von: Motordrehmoment und -drehzahl werden über das Schaltgetriebe zu einen Verteilergetriebe und von dort über Gelenkwellen zu den Achs-und ausgleichsgetrieben an Vorder- und Hinterachse übertragen. Somit wird die Kraft auf allen 4 Rädern übertragen.

Allradlenkung 359

Definition von: Der Begriff Allradlenkung wird verwendet, wenn alle Räder eines Kraftfahrzeuges gelenkte Räder sind.

Alternative Antriebe 293

Definition von: Alternative Antriebe sind z.B. Kreiskolbenmotor, Elektroantrieb, Hybdridantrieb und Betrieb mit alternativen Kraftstoffen.

Alternative Kraftstoffe 169,296

Definition von: Zu den Alternativ Kraftstoffen zählt: Pflanzenöl, Biodiesel, Wasserstoff und Erdgas (Methan)

Anhänger-Bremsanlage 403,502

Definition von: Sie muss bei Anhängern mit einem zulässigen Gesamtmasse von mehr als 8 t vom ziehenden Fahrzeug aus bedienst werden können. Die Bremse muss ausschließlich mechanisch feststellbar sein und darf einen vollbeladenen Anhänger auf einer Steigung von 20% nicht abrollen lassen.

Ansauglufttemperatursensor 574

Definition von: Der Ansauglufttemperatursensor ermittelt die im Saugrohr herrschende Temperatur und leitet die aus der einwirkenden Temperatur entstandenen Spannungssignale an das Steuergerät. Dieses wertet die Signale aus und beeinflusst die Gemischbildung und den Zündwinkel

Ausgleichsgetriebe 341

Definition von: Das Ausgleichsgetriebe ermöglicht unterschiedliche Drehzahlen der Antriebsräder einer Achse oder zwischen zwei Antriebsachsen (Allradantrieb)

Auswuchten 400

Definition von: Um einen ruhigen Lauf der Fahrzeugräder zu erzielen, müssen die Räder ausgewuchtet werden. Um eine Statische und eine dynamische Unwucht auszugleichen, müssen die Ausgleichmassen so am Rad befestigt werden, dass die Kräfte und die Drehmomente ausgeglichen sind.

Automatikgetriebe 326

Definition von: Der Kraftfluss wird je nach Bedarfsfall selbsttätig unterbrochen oder zugeschaltet. Das Schalten der Gänge zum Ändern der Übersetzung wird selbsttätig, elektro-hydraulisch oder elektro-pneumatisch gesteuert durchgeführt

automatisches Schaltgetriebe 323,486

Definition von: Automatisierte Schaltgetriebe sind vollautomatische Getriebe, bei denen konventionelle 5- oder 6-Gang-Schaltgetriebe mit Kupplung selbsttätig geschalten werden.

Axialkolbenpumpe 208

Definition von: Eine Axialkolbenpumpe ist ein in der Hydraulik eingesetztes Gerät zur Umwandlung von mechanischer Energie in hydraulischer Energie.

Axiallager 254

Definition von: Das Axiallager einer Welle (auch Längslager, Drucklager oder Spurlager) unterbindet die Freiheit, die ein Radiallager in der Regel zu viel hat. Es heißt Drucklager, weil es einem Radiallager doppelt zugefügt werden muss (ein einzelnes Axiallager kann sowohl als Wälzlager als auch als Gleitlager nur eine Druckkraft, also keine Kraft in Gegenrichtung aufnehmen).

Batterie 515

Definition von: Die Batterie liefert den Strom für den Anlassers eines Verbrennungsmotors. Neben der Aufgabe des Anlassens versorgt die Batterie bei nicht bzw. zu langsam laufender Lichtmaschine die elektrischen Verbraucher im Fahrzeug.

Batteriesensor 520

Definition von: Der Batteriesensor soll dafür sorgen, dass die Batterie immer genügend elektrisch Energie für den Startvorgang zur Verfügung hat.

Batteriezündanlage 529,547

Definition von: Die Zündspannung wird durch das Ausschalten des Primärstromes in der Zündspule erzeugt

Belagfederung 305

Definition von: Die Belagfederung erleichtert ein weiches und ruckfreies Anfahren, weil der Weg zwischen eingekuppeltem und ausgekuppeltem Zustand größer wird und dadurch eine feinfühligere Betätigung der Kupplung möglich.

Beleuchtungsanlage 562

Definition von: Die Beleuchtungsanlage hat folgende aufgaben: Die Ausleuchtung der Fahrbahn, z.B. durch Fernscheinwerfer, Abblendscheinwerfer. Die Konturen des Fahrzeugs bei Dunkelheit sichtbar zu machen z.B. durch Begrenzungs-und Parkleuchten, Rückstrahler. Anderen Verkehrsteilnehmern die Bewegungsabsichten des Fahrzeugführers anzuzeigen z.B. durch Blinkleuchten, Bremsleuchten. Andere Verkehrsteilnehmer warnen z.B. durch Warnblinkanlage.

Benzineinspritzanlage 181

Definition von: Benzineinspritzanlagen haben die Aufgabe, Kraftstoff fein zerstäubt in die angesaugte Luft einzuspritzen. Dabei ist die jeweils erforderliche Gemischmenge und das Mischungsverhältnis genau dem jeweiligen Betriebszustand anzupassen

bersteuern 353,426

Definition von: Übersteuerndes Fahrverhalten: Die Schräglaufwinkel der Vorderräder sind kleiner als die der Hinterräder.

Beschleunigungssensor 579,580

Definition von: Beschleunigungssensoren werden im elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP) für die Erfassung der Beschleunigung eines Fahrzeugs in Richtung seiner Querachse (Querbeschleunigung) verwendet.

BI-Xenon-Scheinwerfer 565

Definition von: Die Umschaltung zwischen Fern- und Abblendlicht erfolgt im Bi-Xenon -Scheinwerfermodul mit Hilfe einer mechanischen Blende (Shutter). Diese wird mit Hilfe eines Elektromagneten verstellt

Bilux-Lampen 563

Definition von: Die Bilux-Lampe wird hauptsächlich in den Abblendlichtern benutzt

Biturboaufladung 241

Definition von: Zwei flüssigkeitsgekühlte Abgasturbolader werden bei der Biturboaufladung eingesetzt. Je ein Turbo versorgt 3 Zylinder (bei einen 6-Zylinder-V-Motor) oder vier Zylinder (bei einen 8-Zylinder-V-Motor)

Blattfeder 493

Definition von: Blattfedern übernehmen Radführungseigenschaften. Daher kann auf zusätzliche Bauteile für die Radaufhängung verzichtet werden

Blockierverhinderer 403

Definition von: Automatische Blockierverhinderer sind seit 1990 für alle Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5t und einer Höchstgeschwindigkeit über 60 km/h vorgeschrieben.

Bordcomputer 603

Definition von: Bordcomputer haben die Aufgabe, fahrzeugbezogene Daten zu erfassen, zu berechnen, auszuwerten und anzuzeigen.

Bremsanlage 403

Definition von:

Bremsanlage, hydraulische 405,406,407

Definition von: Die Bremse ist ein technisches System zur Verzögerung und Verhinderung von Rollbewegungen eines Kraftfahrzeugs. Zusammen mit ihren Übertragungs- und Betätigungseinrichtungen wird sie als Bremsanlage bezeichnet.

Bremsbacke 413

Definition: Bremsbacken haben einen (Keine Vorschläge) Querschnitt. Dadurch sind sie sehr biegefest. Sie werden aus Stahlblechen zusammengeschweißt oder aus Stahlguss, Temperguss oder Leichtmetalllegierungen gegossen.

Bremsbacke ablaufend 415

Definition von: ablaufende Bremsbacken vermindern die Bremswirkung

Bremsbacke auflaufend 415

Definition von: Auflaufende Bremsbacken verstärken die Bremswirkung

Bremsbelag 413, 416

Definition von: Die Bremsbeläge sind entweder auf die Bremsbacken geklebt oder genietet. Geklebte Beläge müssen zusammen mit den Bremsbacken ausgetauscht werden.

Bremsflüssigkeit 411, 419

Definition von: Die Bremsflüssigkeit hat die Aufgabe, den im Hauptzylinder erzeugten Druck verlustfrei weiterzuleiten.

Bremsgestänge 411

Definition von: Das Bremsgestänge ist die Gesamtheit der Stangen und Gelenke, welche die Übertragung und Übersetzung der Bewegung zwischen bremseinleitender Kraft und Bremsklotz übernimmt.

Bremskraft 411, 420

Definition von: Die Bremskraft wirkt entgegen der Längsrichtung des Rades, wenn das Fahrzeug gebremst wird.

Bremskraftregler 499

Definition von: Der Bremskraftregler hat die Aufgabe, den Bremsdruck im Hinterachsenbremskreis in Abhängigkeit vom Belastungszustand des Fahrzeugs zu regeln.

Bremskraftverstärker 409

Definition von: Die Hilfskraft des Bremskraftverstärkers verstärkt die Muskelkraft des Fahrers. Diese Kraft wird auch Servokraft genannt. Die Hilfskraft wird durch ein Ventil für Teilbremsungen in Abhängigkeit von der Fußkraft verringert. Fällt die Hilfskraft aus, so wird der Hauptzylinder ausschließlich durch Muskelkraft betätigt

Bremskraftübertragungseinrichtung 411

Definition von: Die von der Bremsbetätigungseinrichtung gesteuerte Bremskraft wird auf die Radzylinder übertragen durch: Bremsgestänge und Bremsseilzug oder Bremsleitungen mit der Bremsflüssigkeit

Bremsleitung 411

Definition von: Bremsleitungen sind Bremsrohre oder Bremsschläuche. Sie leiten den Flüssigkeitsdruck vom Hauptzylinder zu den Radzylindern der Bremsen.

Bremsleuchte 403

Definition von: Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger müssen hinten mit zwei Bremsleuchten für rotes Licht ausgerüstet sein, die nach Rückwärts die Betätigung der Betriebsbremse anzeigen und auch bei Tage deutlich aufleuchten. Für Pkw ist seit 1993 hinten in der Mitte eine dritte Bremsleuchte gestattet und seit 2000 nach EG-Recht für neu zugelassene Pkw vorgeschrieben.

Bremsrohr 411

Definition von: Bremsrohre sind nach DIN 74 234 leicht biegbare Rohre (meist aus Stahl) mit einem Außendurchmesser von 4,75;6;8 oder 10 mm

Bremssattel 415

Definition von: Der Bremssattel ist das Teil einer Scheibenbremse, das die Bremsbeläge über der Bremsscheibe zuspannt. Bei hydraulischer Betätigung werden die Beläge durch einen oder mehrere bewegliche Kolben, bei mechanischer Betätigung durch entsprechende Hebel auf die Bremsscheibe gedrückt.

Bremsscheibe 416

Definition von: Die Bremsscheibe ist der radseitige Teil einer Scheibenbremse, auf die die Bremsbeläge des Bremssattels wirken, um eine Drehbewegung zu verzögern. Sie ist kreisrund und besteht aus der eigentlichen Bremsfläche und der abgesetzten Achsbefestigung.

Bremsschlauch 411

Definition von: Bremsschläuche sollen nach Dein 74 225 möglichst kurz sein und müssen allen Bewegungen des Rades (z.B. Federung, Lenkung) ungehindert folgen

Bremsseilzug 411

Definition von: Bremsseilzüge sie werden zur Betätigung der Feststell- oder der Betriebsbremse in Kleinkrafträdern verwendet. Dabei werden Stahlseile in Rohren oder Metallschläuchen (Bowdenzüge) geführt. Zum Schutz vor Korrosion oder Vereisung sind die Bowdenzüge meist mit Kunststoff überzogen und müssen regelmäßig gewartet werden.

Bremssystem elektronisch geregelt 420,502

Definition von: Elektronisch geregelte Bremssysteme haben die Aufgabe, die Lenk- und Bremsfähigkeit, die Fahrstabilität und die Traktion (Antriebskraft) eines Fahrzeugs zu verbessern.

Bremstrommel 412

Definition von: Eine Bremstrommel ist ein mechanisches Bauteil, das die Energie eines Bremsvorganges aufnehmen kann. Bremstrommeln werden sowohl bei Trommelbremsen, bei Rücktrittbremsen als auch bei Bandbremsen und bei der Klotzbremse verwendet. Die Bremstrommel einer Trommelbremse oder Rücktrittbremse besitzt die Reibseite auf der Trommelinnenseite, bei den beiden anderen Varianten liegt diese auf der Außenseite.

Bremszylinder 501

Definition von: Im Bremszylinder wird der über das Betriebsbremsventil eingeleitete Druck in einen Kolbenstangenkraft umgewandelt.

CDI-Zündsystem 464

Definition von: Bei dem CDI-Zündsystem mit Magnetgenerator wird während der Drehung des Generators Wechselspannung in der Kondensatorladespule induziert. Diese Spannung von 100 - 400 V wird zum CDI-Steuergerät geleitet. Die Wechselspannung wird durch eine Diodenschaltung gleichgerichtet und im Kondensator des CDI-Steuergerätes gespeichert. Der Kondensator kann sich nur entladen wenn der Thyristor durchgeschaltet wird.

Common-Rail-Drucksensor 221

Definition von: Der Common-Rail-Drucksensor ermittelt den tatsächlichen Druck im Speicher und gibt diesen Wert als elektrisches Signal an das Steuergerät

Common-Rail-System 220

Definition von: Im Common-Rail-System wird der Kraftstoff im Rail (engl. Verteilerrohr) unter Hochdruck gespeichert und über Injektoren kennfeldgesteuert in die Brennräume eingespritzt.

CRT-Katalysator 289

Definition von: Der CRT-Katalysator mindert hauptsächlich den Anteil an Rußpartikeln im Abgas. Er arbeitet ohne Zugabe von Additiven.

CVT-Getriebe 336,337,338

Definition von: Ein stufenloses Getriebe (auch engl.: Continuously Variable Transmission, CVT) ist ein gleichförmiges Getriebe, das durch eine stufenlos einstellbare Übersetzung gekennzeichnet ist.

Dauerbremsanlage 403,507

Definition von: Sie ist für Kraftomnibusse (>5t) und Lastkraftwagen (>12t) vorgeschrieben (dritte Bremse) und soll verhindern, dass auf 6km Länge und 7% Gefälle eine Geschwindigkeit von 30 km/h überschritten wird.

Diebstahlschutzsystem 598

Definition von: Diebstahlschutzsysteme haben die Aufgabe, das Fahrzeug gegen unbefugten Zugriff zu sichern oder die Bedienung der Schutzsysteme zu erleichtern

Diebstahlwarnanlage 600

Definition von:Diebstahlwarnanlagen haben die Aufgabe, bei unbefugtem Zugriff auf das Fahrzeug Warnsignale abzugeben

Doppelachslenkung 492

Definition von: Eine Doppelachslenkung ermöglicht ein schlupffreies Abrollen aller Räder um einen gemeinsamen Kurvenmittelpunkt. Um dies zu erreichen ist ein kleinerer Einschlagwinkel der zweiten Achse bei Kurvenfahrt erforderlich. Der Differenzwinkel hängt von Radabstand der gelenkten Achsen ab. Die Zweite Schubstange,ausgehend vom Lenkstockhebel, wirkt auf einen am Rahmen befestigten Umlenkhebel und betätigt das Lenktrapez der zweiten Achse. Der erforderliche Lenkdifferenzwinkel zwischen der Schubstangen über den Lenkstock- und Umlenkhebel.

Doppelkupplung 307

Definition von: Doppelkupplung hat die Aufgabe, zwei Getriebeeingangswellen unabhängig voneinander mit dem Motor zu verbinden bzw. zu trennen

Doppelkupplungsgetriebe 324,325

Definition von: Ein Doppelkupplungsgetriebe ist ein automatisiertes Schaltgetriebe, das mittels zweier Teilgetriebe einen vollautomatischen Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung ermöglicht. Die Getriebesteuerung wählt die Gänge selbständig oder nach Fahrerwunsch (Schaltwippe/Hebel) im Rahmen der zugelassenen Drehzahlbereiche. Im Gegensatz zu Automatikgetrieben mit hydraulischem Drehmomentwandler erfolgt die Übertragung des Moments über eine von zwei Kupplungen, die zwei Teilgetriebe mit dem Antrieb verbinden. Dieses Prinzip ermöglicht einen Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung, indem gleichzeitig eine Kupplung schließt, während die andere öffnet. In der Großserie wurde ein Doppelkupplungsgetriebe erstmals unter der Bezeichnung Direktschaltgetriebe (DSG) von VW im Jahr 2003 eingeführt. Hersteller der Kupplungsdruckplatte ist der Zulieferer LuK.

Doppelquerlenkerachse 389

Definition von: Querlenker aus Aluminiumlegierungen oder Stahl übernehmen die Abstützung der Seiten- und Längskräfte. Alle Lenker sind durch Kugelgelenke mit dem Radträger verbunden. Die oberen Lenker sind am Lagerbock und die unteren Lenker am Aggregatträger befestigt. Durch die Länge und die Lage der Querlenker werden nur geringe Sturz- und Spurweitenänderungen während des Einfederns erreicht.

Doppelzündung 549

Definition von: Doppelzündung in Verbindung mit Ottomotoren bedeutet, dass je Zylinder zwei Zündkerzen eingesetzt werden, um eine gleichmäßigere, vollständigere und damit energieeffizientere Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemisches zu gewährleisten. Die beiden Zündkerzen können dabei auch von verschiedenem Typ sein.

Drehkolbengebläse 242

Definition von:Das Drehkolbengebläse (Rootsgebläse) hat zwei Rotoren, deren drei Flügel um 60° verschränkt sind. Die Zwei Rotoren bewegen sich berührungslos gegeneinander und dem Gehäuse. Sie werden gegenläufig über zwei Zahnräder angetrieben und über eine elektromagnetische Kupplung oder direkt Kraftschlüssig mit der Riemenscheibe verbunden. Die elektromagnetische Kupplung wird vom Motorsteuergerät zum Schalten veranlasst. Während der Drehung der Rotoren wird die Größe der Arbeitsräume verändert. Auf der Saugseite wird der Arbeitsraum vergrößert, wodurch die Luft angesaugt wird Die Rotoren transportieren die Luft zur Druckseite. Der Arbeitsraum auf der Druckseite wird verkleinert, wodurch die Luft zusammengedrückt wird und zum Ansaugkrümmer strömt. der Ladedruck beträgt etwa 1,5 Bar

Drehmomentwandler 326

Definition von: Ein Wandler, auch Drehmomentwandler oder Föttinger-Wandler genannt, ist ein hydraulisches Bauelement, das eine Kraftübertragung zwischen Bauteilen, die mit unterschiedlichen Drehzahlen rotieren, ermöglicht. Drehmomentwandler gehören nicht zu den physikalischen Wandlern, sondern zu den variablen Getrieben, da sie eine Untersetzung bewirken. Sie werden als hydrodynamische Getriebe in Kraftfahrzeugen und Lokomotiven eingesetzt.

Drehmomentwandler,hydrodynamisch 326,327

Definition von: Der Hydrodynamische Drehmomentwandler arbeitet als Anfahrkupplung und Drehmomentwandler. Bei Leerlaufdrehzahl des Motors ist der Kraftfluss zum Getriebe gering

Drehratensensor 579

Definition von: Drehratensensoren werden im elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP) für die Erfassung der Drehbewegung um die Hochachse als Maß für die Schleudertendenz des Fahrzeugs benötigt

Drehschemel-Lenkung 359

Definition von: Die Drehschemel-Lenkung wird nur für mehrachsige Anhänger verwendet

Drehstabfeder 370

Definition von: Die Drehstabfeder nutzt die Federwirkung eines um seine Längsachse verdrehten Stabes aus. Je länger der Drehstab bei gleich bleibendem Querschnitt ist, desto weicher ist ihre Federwirkung

Drehstromgenerator 521

Definition von: Ein Drehstromgenerator, auch genannt Innenpolmaschine, ist eine besondere Form des Wechselstromgenerators, bei dem der Wechselstrom in drei um 120° versetzte Stränge aufgeteilt ist. Drehstromgeneratoren können entweder als Drehstrom-Synchronmaschine oder als Drehstrom-Asynchronmaschine aufgebaut sein.

Drehwinkelsensor 579

Definition von: Drehwinkelsensoren werden überwiegend für die Erfassung des Lenkwinkels im elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP) benötigt

Drehzahlregelung elektronisch 481

Definition von: Der Fahrpedalgeber (Potentiometer) erfasst den vom Fahrer vorgegebenen Drehmoment- bzw. Drehzahlwunsch Aus den zusätzlichen Sensorsignalen über die Motordrehzahl, Luftmenge und der Regelstangenposition, sowie weiterer Korrekturgrößen (z.B. Motor-, Ansaugluft-, Kraftstofftemperatur, Ladedruck) errechnet das Steuergerät den für die Solleinspritzmenge erforderlichen Regelstangenweg.

Drehzahlsensor , Induktiv 575

Definition von: Induktive Drehzahlsensoren bestehen aus einem Dauermagneten zur Erzeugung eines Magnetfeldes, einem Weicheisenkern, der das Magnetfeld des Dauermagneten bündelt und einer Spule, die vom Magnetfeld des Dauermagneten durchdrungen wird. Auf der Welle, deren Drehzahl erfasst werden soll, rotiert ein mit Zähnen besetztes Impulsgeberrad. Durch die Bewegung der Zähne wird die Stärke des Magnetfeldes verändert, wodurch in der Spule des Impulsgebers eine Wechselspannung erzeugt wird. Aus der Frequenz der erzeugten Wechselspannung berechnet das Steuergerät die Drehzahl.

Drehzahlsensor 575

Definition von: Drehzahlsensoren zur berührungslosen und Verschleißfreien Erfassung von Drehzahlen, Drehwinkeln und Wegstrecken werden z.B. in folgenden elektronischen Systemen verwendet: Elektronische Benzin- und Dieseleinspritzanlagen: Motordrehzahl, Kurbelwinkelstellung, Nockenwellenstellung.

Dreieckslenker 386

Definition von: Dreieckslenker werden mit zwei Gelenken am Fahrzeug befestigt und können neben Längskräften auch höhere Querkräfte übertragen. Lenker werden als biegesteife Profile aus Stahlguss, Aluminium, hochwertigen Blechen oder als geschmiedete Bauteile aus Stahl hergestellt.

Dreistofflager 255

Definition von: Diese Lager sind für höchste Belastungen geeignet. Sie werden als Haupt- und Pleuellager in Otto- und Dieselmotoren verwendet. Die Dreischichten des Lagers sind: Die Stützschale aus Stahl, die Tragschicht und die Laufschicht.

Dreiwegekatalysator 286

Definition von: Der Dreiwegekatalysator hat eine katalytisch aktive Schicht aus Platin, Rhodium und Palladium. Die Bezeichnung Dreiwegekatalysator besagt, dass drei chemische Umwandlungen in einem Gehäuse gleichzeitig nebeneinander ablaufen. Abhängig von seiner Betriebstemperatur wandelt der Katalysator NOx, Co und HC bis zu 98% in Co2, H2O und N2 um.

Dreiwellen-6-Ganggetriebe 319

Definition von: Die Zahnräder der Getriebeeingangswelle kämmen mit den Zahnrädern von zwei Getriebeausgangswellen, auf denen sich auch die Synchonisierungseinrichtungen befinden. Je ein Zahnrad der Getriebeausgangswellen kämmt mit dem Tellerrad des Achsgetriebes. Durch die Verteilung der Gangräder und und Synchronisiereinrichtung auf die zwei Getriebeausgangswellen hat dieses Getriebe eine sehr geringe Baulänge.

Drosselklappe 179,457

Definition von: Die Drosselklappe oder eine Drosselklappeneinheit ist im Ansaugrohr zwischen Luftfilter und Einlassventil angeordnet. Die Stellung der Drosselklappe wird durch die Stellung des Fahrpedals bestimmt. Durch die Stellung der Drosselklappe wird die Luftmenge und damit die Gemischmenge, welche in die Zylinder strömt, gesteuert. Die Drosselklappe hat die Aufgabe, die Menge des angesaugten Kraftstoff-Luft-Gemisches und damit den Lastzustand zu steuern.

Drosselzapfendüse 214

Definition von: Die Zapfendüsen arbeiten mit wesentlich geringeren Einspritzdrücken als Lochdüsen, da in Motoren mit unterteilten Brennräumen die Verwirbelung intensiver ist, was die Gemischaufbereitung begünstigt. Durch zylindrische oder kegelige Zapfenenden kann der Stahlwinkel beeinflusst werden. Drosselzapfendüsen bilden einen vor- und einen Hauptstrahl. Während des Vorstrahls wird nur ein schmaler Drosselspalt freigegeben.

Druckbegrenzungsventil 114

Definition von: Druckbegrenzungsventile schützen die Anlage vor Überlastung. Sie öffnen, wenn ein eingestellter Druckwert überschritten wird. Die Druckluft strömt dann ins Freie.

Druckluft-Bremskraftverstärker 409

Definition von: Der Druckluft-Bremskraftverstärker wird für kleinere Diesel-Nutzfahrzeuge verwendet, deren Bremsanlage aus einer pneumatischen Energieversorgung und einer hydraulischen Betätigung besteht. Der hohe Vorratsdruck ermöglicht gegenüber dem Saugluft-Bremskraftverstärker kleinere Durchmesser des Arbeitskolbens und eine kompaktere Bauweise. Der Druckluft-Bremskraftverstärker arbeitet mit einem Arbeitsdruck von etwa 7 Bar.

Druckluftbremsanlage 496,506

Definition von: Für die Abbremsung von mittleren bis schweren Nutzkraftwagen reichen die durch Fußkraft und mechanische oder hydraulische Übersetzung erzeugter Kräfte nicht aus. Es ist eine Fremdkraft erforderlich, um die benötigten Spannkräfte an den Bremsen erzeugen. Der Fahrer leitet den Bremsvorgang nur noch ein. Die erforderlichen Bremskräfte werden durch Druckluft erzeugt, die ein vom Motor angetriebener Luftpresser liefert.

Druckluftversorgung 497

Definition von: Der Kompressor saugt über einen Luftfilter Außenluft an, verdichtet sie und drückt sie über den Druckregler zu den Geräten der Lufttrocknung.

Druckreduzierventil 114

Definition von: Mit dem Druckreduzierventil kann der Druck stufenlos eingestellt werden.

Druckregelventil 221

Definition von: Der Systemdruck wird durch das Druckregelventil bestimmt. Bei niedrigen Drehzahlen darf der maximale Druck nicht aufgebaut werden. Die erforderliche Einspritzmenge ist so klein, dass bei maximalem Einspritzdruck diese Menge nicht eingestellt werden kann. Deshalb muss durch das Druckregelventil der Speicherdruck (Common-Rail-Druck) der jeweiligen Betriebssituation des Motors angepasst werden. Das Druckregelventil befindet sich entweder an der Hochdruckpumpe oder direkt am Hochdruckspeicher.

Druckregler 189,190,497

Definition von: Der Druckregler hat die Aufgabe, den Druck in der Bremsanlage innerhalb vorgegebener Grenzwerte zu Regeln.

Drucksensor 575

Definition von: Drucksensoren werden für die Erfassung von Gas- oder Flüssigkeitsdrücken in verschiedenen elektronischen Systemen des Kraftfahrzeugs verwendet. Z.B. Saugrohrdruck, Kraftstoffdruck, Ladedruck, Luftfederdruck.

Drucksteller, elektro-hydraulischer 187,491

Definition von: Der elektro-hydraulische Drucksteller wirkt wie ein veränderlich einstellbares elektromagnetisches Ventil, welches, je nach Stromstärke, einen mehr oder weniger großen Ventilquerschnitt freigibt.

Drucksteuerventil 194,504

Definition von: Jedem geregelten Rad ist ein Drucksteuerventil zugeordnet. Es besteht aus zwei Magnetventile, die zusammen mit zwei Membranventilen in den Bremszylindern die drei Regelphasen: Bremsdruck aufbauen, Bremsdruck halten und Bremsdruck abbauen ermöglichen

Druckumlaufschmierung 267

Definition von: Die Motorschmierung dient der Verringerung von Reibung zwischen beweglichen Motorteilen von Verbrennungsmotoren, sowie der Wärmeabführung aus den Lagerstellen und vom Kolben mittels Schmieröl. Darüber hinaus sollen mögliche Verschleißpartikel, Verbrennungsrückstände und sonstige Verschmutzungen in die Ölfilter gespült werden. Für die Ausführung der Schmiersysteme kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz.

Düsenhalter 215

Definition von: Die Aufgaben eines Düsenhalters sind: Die Aufnahme der Einspritzdüse, die Verbund der Düse mit der Kraftstoffleitung, die Aufnahme der Druckfeder, des Stabfilters sowie der Druckeinstellvorrichtung und die Aufnahme des Nadelbewegungsfühlers.

Düsenhalterkombination 213,215

Definition von: Der Düsenkörper der jeweiligen Einspritzdüse wird in einer sogenannten Düsenhalterkombination in den Zylinderkopf des Motors eingebaut.

EGAS-System 190

Definition von: Im EGAS-System übernimmt das elektronische Steuergerät auch die Ansteuerung der Drosselklappe.

Eigenlenkverhalten 351,352

Definition von:Das Eigenlenkverhalten eines Fahrzeugs wird durch eine genormte Kreisfahrt ermittelt. Bis zur Kurvengrenzgeschwindigkeit ist der Kraftschluss zwischen Reifen und Fahrbahn gewährleistet. Wird der Kreis schneller durchfahren, so können die notwendigen Seitenkräfte nicht mehr übertragen werden. Das Fahrzeug giert oder schleudert um seine Hochachse. Schleudert ein Fahrzeug, so bildet sich um seine Hochachse ein Schwimmwinkel.

Einfachlenker 386

Definition von: Einfachlenker übertragen Zug- oder Druckkräfte. Nach der Lage der Lenker am Fahrzeug können sie daher nur Längs-, Quer- oder Hochkräfte aufnehmen. Werden zwei Einfachlenker im Verbund angeordnet, so haben sie die gleichen Eigenschaften wie ein Dreieckslenker.

Einklemmschutz 601

Definition von: Nach §30 StVZO müssen zur Vermeidung von Unfällen elektrische Fensterheber während des Schließens mit einem Einklemmschutz (Überschusskraftbegrenzer) ausgerüstet sein. Der Einklemmschutz muss im Bereich von 200 bis 4 mm, vom oberen Fensterrahmen aus gemessen, wirksam sein.

Einmetallventil 231

Definition von: Ventilschaft und -teller des Einmetallventils bestehen aus demselben Werkstoff (Einlassventil z.B.: X 85 CrMoV18 2; Auslassventil: X 53 CrMnNi 21 9). In vielen Motoren werden häufig aus Kostengründen für beide Ventile dieselben Werkstoffe verwendet. Sitzflächen und Schaftenden werden zur Verlängerung der Betriebsdauer gehärtet oder durch Aufschweißen einer besonders widerstandsfähigen Cr-Ni-Legierung 'gepanzert'

Einrohrschwingungsdämpfer 375,377

Definition von: Der Einrohrschwingungsdämpfer verhält sich beim Aufwärts- und Abwärtshub genau wie der Zweirohr-Schwingungsdämpfer. Für den Ausgleich des Kolbenstangenvolumens wird aber kein besonderer Ausgleichsraum benötigt, so dass das äußere Rohr entfällt. Der Ausgleich erfolgt durch ein Gaspolster aus Stickstoff, das meist durch einen beweglichen Kolben vom Ölraum getrennt ist. Das unter einem Druck von der Kolbenstange verdrängte Öl zusammengepresst und höher verdichtet. Gaspolster und Öl stehen stets unter Druck, wodurch ein Schäumen des Öles und damit ein Nachlassen der Dämpfungswirkung vermieden wird.

Einrückrelais 558

Definition von: Das Einrückrelais hat zwei Wicklungen. Beide Wicklungen sind zu beginn des Startvorgangs eingeschaltet. Dadurch wird auf den Einrückanker eine große Kraft ausgeübt, wodurch dieser in das Einrückrelais gezogen wird und die Kontaktbrücke den Starterstrom eingeschaltet. durch das Einschalten des Startersstromes wird die Einzugswicklung Stromlos, weil am Ein- und Ausgang der Wicklung dieselbe Spannung anliegt.

Einscheibensicherheitsglas 441

Definition von: Einscheibensicherheitsglas durchläuft während der Herstellung einen Abschreckvorgang. Die Oberfläche des Glases erhält dadurch eine Starke Vorspannung. Bei einem Scheibenbruch zerfällt die Scheibe in vielen kleinen Glaskrümel. Auch durch Aufschlag eines kleinen Steines kann die Scheibe ein Splitterbild erhalten. Dadurch kann die Sicht stark eingeschränkt werden.

Einspritzanlage elektronisch 181

Definition von: Die Elektronische Einspritzanlage setzt sich aus folgenden Parts zusammen: Dem Kraftstoffsystem bestehend aus: Kraftstoffbehälter, Kraftstoffförderpumpe, Kraftstofffilter, Kraftstoffdruckregler, Einspritzventile. Dem Ansaugsystem bestehend aus: Luftfilter, Saugrohr, Drosselklappeneinheit. und der Systemsteuerung bestehend aus: Signaleingabe durch Sensoren (Messfühler) an das Steuergerät und Signalausgabe an Aktoren (Stellglieder) z.B. Einspritzventile.

Einspritzanlage für PKW-Dieselmotoren 208

Definition von: Die PKW-Dieselmotoren Einspritzanlage soll die erforderliche Kraftstoffmenge zumessen, den erforderlichen Einspritzdruck bereitstellen, die geeignete Strahlform erzeugen und zum Richtigen Zeitpunkt über einen bestimmten Zeitraumeinspritzen

Einspritzanlage,dierecte 180,191,200

Definition von: in direkten Einspritzanlagen strömt die reine Luft während des Ansaugtakts durch das geöffnete Einlassventil. Der Kraftstoff wird direkt in den Verbrennungsraum eingespritzt.

Einspritzdüse 180,181,182,183,213

Definition von: Die Einspritzdüsen öffnen, wenn der Kraftstoffdruck den Öffnungsdruck der Düse überschreitet dies geschieht z.B. bei 3,3 Bar. Öffnet die Düse fällt der Kraftstoffdruck und die Düse schließt. Der Kraftstoffdruck steigt wieder, worauf die Düse wieder öffnet. Durch dieses andauernde Öffnen und Schließen (Schnarren) der Düse, kommt es zu einer guten Zerstäubung des Kraftstoffs.

Einspritzmengenregelung 208,213

Definition von: Die Einspritzmengenregelung erfolgt durch ein Hochdruckmagnetventil. Das Hochdruckmagnetventil erhält vom Steuergerät einen elektrischen Impuls, um im unteren Totpunkt des Nockens am Nockenring den Hochdruckraum zu verschließen. Die erforderliche Einspritzmenge wird durch den Förderbeginn und das Öffnen des Hochdruckmagnetventils unbestimmt (d.h. durch die Schließdauer des Hochdruckmagnetventils).

Einspritzmengenregelung elektronisch 210

Definition von: Die Einspritzmengenregelung erfolgt durch die Verstellung des Regelschiebers über das Mengenstellwerk.

Einspritzung indirekte 180,200

Definition von: In Benzineinspritzanlagen mit indirekter Einspritzung entsteht das brennbare Kraftstoff-Luft-Gemisch außerhalb des Brennraums im Ansaugrohr.

Einspritzung intermittierende 180,181

Definition von: Bei den Systemen mit intermittierender Einspritzung erfolgt diese entweder zentral für alle Zylinder in das Ansaugrohr vor der Drosselklappe oder in das Ansaugrohr für jeden Zylinder einzeln vor das Einlassventil bzw. direkt in die Zylinder. Die Einspritzung erfolgt durch Einspritzventile.

Einspritzung kontinuierlich 180,181

Definition von: Bei den kontinuierlich einspritzenden Systemen erfolgt die Einspritzung in das Ansaugrohr für jeden Zylinder einzeln vor das Einlassventil. Die Einspritzung erfolgt durch Einspritzdüsen.

Einspritzung sequentiell 183

Definition von: Die sequentielle Einspritzung erfolgt für jeden Zylinder einzeln, analog zur Zündfolge. Der Einspritzbeginn ist frei wählbar und kann dem jeweiligen Betriebszustand angepasst werden. Dabei ist eine zylinderindividuelle Einspritzung möglich. Durch diese kann für jeden Zylinder die Einspritzzeit und der Einspritzbeginn festgelegt werden.

Einspritzung simultane 183

Definition von: Die simultane Einspritzung erfolgt bei allen Einspritzventilen zum selben Zeitpunkt zweimal pro Arbeitsspiel. Der Einspritzzeitpunkt ist fest vorgegeben.

Einspritzventil 180,182,183,194

Definition von: Ein Einspritzventil oder eine Einspritzdüse ist ein Ventil, das an einem Verbrennungsmotor Kraftstoff in den Ansaugtrakt oder den Verbrennungsraum einspritzt. Während bei Ottomotoren diese Ventile durchweg elektrisch angesteuerte Magnetventile sind, wurden bei Dieselmotoren bis zur Einführung moderner Common-Rail-Einspritzungen hydraulisch auf den Druck reagierende Ventile verwendet..

Einspritzventil mit Luftumfassung 183

Definition von: ermöglichen eine Verbesserung der Gemischbildung. Die angesaugte Luft wird aus dem Ansaugrohr vor der Drosselklappe durch einen kalibrierten Spalt mit Schallgeschwindigkeit an die Spritzlochscheibe gesaugt. Der eingespritzte Kraftstoff wird feinst vernebelt. Damit Luft durch den Spalt gesaugt wird, ist ein Druckunterschied an der Drosselklappe erforderlich. Die Luftumfassung wirkt daher überwiegend im Teillastbereich des Motors, da der unterdruck im Teillastbereich an der Drosselklappe hoch ist.

Einzelfunkenzündspule 547

Definition von: Für die Zündspannungsverteilung durch Einzelfunken -Zündspulen werden soviel Zündspulen und Endstufen benötigt wie Zylinder vorhanden sind. Die Zündspannungsleitungen entfallen, wenn die Zündspulen mit den Endstufen als Kompakte Einheit (Zündeinheit) im Zylinderkopf direkt auf den Zündkerzen angeordnet werden. Die Jeweilige Zündkerze ist dabei unmittelbar mit dem Zündspannungsausgang der Zündspule verbunden. Das Ein- und Ausschalten des Primärstromes durch die jeweilige Zündungsendstufe wird von einem Leistungsmodul mit Verteilerlogik im Steuergerät ausgeführt.

Einzelradaufhängung 389,390

Definition von: Bei der Einzelradaufhängung führen die beiden Räder einer Achse Ein- oder Ausfederbewegungen durch, ohne sich dabei gegenseitig zu beeinflussen.

Elektro-Hybridantrieb 295

Definition von: Der Hybridantrieb ist ein Fahrzeugantrieb mit zwei unterschiedlichen Antriebsaggregaten die zusammenwirken.

elektro-hydraulische Bremse (EHB) 410

Definition von: Die elektro-hydraulische-Bremse wird auch als Sensortronic Brake Control (SBC) bezeichnet (engl. Elektronisch-geregelte Bremse). Bei diesem System wird die herkömmliche rein mechanisch-hydraulische Abfolge durch eine elektronische Regelung unterbrochen. Im Normalbetrieb der EHB besteht keine mechanisch-hydraulische Verbindung zwischen Bremspedal und Radbremsen. die EHB vereinigt ABS,ASR,ESP und ABS.

elektro-pneumatische Schaltkraftunterstützung 485

Definition von: Elektropneumatische Schaltkraftunterstützung haben ein elektronisches Steuergerät. Durch Sensoren werden die Motordrehzahl, die Fahrgeschwindigkeit und der Lastzustand erfasst und im Steuergerät verarbeitet. Der jeweils richtige Gang wird ermittelt und durch elektromagnetische Schaltventile die entsprechenden Schaltzylinder (Aktoren) aktiviert.

Elektroantrieb 294

Definition von: Der Elektroantrieb ist auf Grund der guten Leistungs- und Drehmomentcharaktreristik der Elektromotoren gut für den Fahrzeugantrieb geeignet. Elektromotoren liefern schon bei geringen Drehzahlen ein hohes Drehmoment und mittlere Leistungen. Der Elektroantrieb erhält seine Energie aus den Antriebsbatterien oder einer Brennstoffzelle.

Elektromotor 582

Definition von: In Kraftfahrzeugen werden Gleichstromelektromotoren als Starter und als Hilfsantriebe z.B. bei Ventilatoren, Scheibenwischern, Sitzverstellungen verwendet

elektronische Dieselregelung (EDC) 208

Definition von: Sie ist ein Kennfeldgeregeltes elektronisches Einspritzsystem (EDC=Electronic Diesel Control). Dadurch wird eine exakte Regelung des Einspritzbeginns, verbunden mit einer äußerst genauen Kraftstoffmengenzumessung erreicht.

elektronisches Fahrpedal 194

Definition von: Das elektronische Fahrpedal übersetzt den Fahrerwunsch in ein elektronisches Signal zum Öffnen und Schließen der Drosselklappe. Die elektronische Motorsteuerung erfasst alle Motordrehmomentanforderungen von EGAS, der Getriebesteuerung und vim ASR-System. Sie errechnet daraus alle Motorgrößen wie Luftmasse, erforderliche Kraftstoffmasse und den Zündwinkel so dass das erforderliche Motordrehmoment mit dem möglichst geringsten Verbrauch und den geringsten Schadstoffen im Abgas erzeugt wird.

elektronisches Kupplungsmanagement 310

Definition von: Die Aufgabe des Elektronischen Kupplungsmanagments ist es, dem Fahrer das Betätigen der Kupplung während des Anfahrens, Schaltens der Gänge und Anhaltens abzunehmen. Ein Kupplungspedal ist nicht vorhanden.

elektronisches Regelungssystem 572

Definition von: Elektronische Regelungssysteme bilden Regelkreise . In elektronischen Regelkreisen ist das Regelgerät bzw. der Regler das Hauptbauteil.

Elektronisches-Stabilitäts-Programm (ESP) 426,606

Definition von: Das Elektronische Stabilitäts-Programm (ESP) hat die Aufgabe, das seitliche Ausbrechen eines Fahrzeugs während des Lenkens zu behindern.

Elektrostartanlage 464

Definition von: Die meisten Krafträder sind mit einer Elektrostartanlage ausgerüstet. Sie besteht aus einem Permanentmagnet-Elektromotor, einer Freilaufeinrichtung und einem Übersetzungsgetriebe.

Ellipsoid-Scheinwerfer 285

Definition von: Sie werden für Abblend- und Nebelicht, seltener für Fernlicht verwendet. Der Scheinwerfer für das Abblendlicht hat zwischen Reflektor und Linse eine Blende. Diese Blende erzeugt für das Abblendlicht die notwendige Hell-Dunkel-Grenze und hat eine 15° Abschrägung, wodurch asymmetrisches Abblendlicht entsteht

Ellipsoidreflektor 563,564

Definition von: Die Ellipsoidenreflektor ist aus Teilstücken von Ellipsen zusammengesetzt, in deren Brennpunkt eine Halogenlampe sitzt. Die vom Reflektor abgestrahlten Lichtstrahlen werden von einer Linse erfasst, die für die Lichtverteilung auf die Fahrbahn sorgt. Eine Streuscheibe ist nicht unbedingt erforderlich.

Entstörkondensator 143

Definition von: Entstörkondensator haben etwa eine Kapazität von 2,2µF und sind für eine Gleichspannung bis zu 11ß V ausgelegt.

Entwässerungsventil 499

Definition von: Das automatisierte Entwässerungsventil entwässert immer dann, wenn der Behälterdruck (Vorratsdruck Kammer 1) absinkt. Der höhere Teildruck in Kammer 2, der durch den Behälterdruck entsteht, wölbt die Membranen in Richtung Kammer 1. Das Entwässerungsventil wird kurzzeitig geöffnet.

EPG-Glas 441

Definition von: Im Vergleich zum Verbundsicherheitsglas bietet das EPG-Glas eine höhere Festigkeit, bessere Geräuschisolierung und einen effektiveren Schutz gegen ultaviolette Strahlen.

Erdgasbetrieb 296

Definition von: Erdgas besteht, je nach Fundstätte, aus 90 bis 98% Methan. Es kann als Flüssiggas oder Gasförmig eingesetzt werden. Der Flüssiggasbetrieb erfordert wärmeisolierte Kraftstoffbehälter, da Erdgas erst bei -160°C flüssig wird. Als Kraftstoffbehälter für den Betrieb im Gasförmigen Zustand werden Druckbehälter eingesetzt. Der Druckregler vermindert den Gasdruck. Durch das Steuergerät werden die Einblaseventile im Ansaugbereich angesteuert.

ESP-Regelung 427

Definition von: Überschreiten die Sensorwerte bestimmte Regelschwellen, so werden Magnetventile in der Hydraulik angesteuert, um einen gezielten Bremseingriff an den entsprechenden Rädern einzuleiten.

Expansionsventil 595

Definition von: Mit dem Expansionsventil lässt sich die Menge des Kältemittels, das im Verdampfer in den gasförmigen Zustand übergeht, genau an den jeweiligen Betriebszustand anpassen.

Exzenterwelle 293

Definition von:

Fahrachse geometrisch 357

Definition von: Die Bezugsachse für die Achsvermessung ist die geometrische-Fahrachse: Das ist die Winkelhalbierende der Gesamtvorspur der Hinterachse

Fahrdynamik 467

Definition von: Motorräder (Einspurfahrzeuge) befinden sich während der Fahrt in einem labilen Gleichgewicht. Sie werden durch Kreiselkräfte stabilisiert. Kreiselkräfte entstehen, wenn ein Körper um einen festen Drehpunkt rotiert. Kreisel haben das Bestreben, ihre eingenommene Lage stabil beizuhalten.

Fahrdynamikregelung (FDR) 426

Definition von: Die Fahrdynamikregelung wird auch als ESP bezeichnet und greift in das Brems- und Antriebssystem ein.

Fahrerinformationssystem 602

Definition von: Fahrerinformationssysteme haben die Aufgabe den Fahrer über fahrzeugbezogene Daten (z.B. Kraftstoffverbrauch) und Kommunikations- sowie Komfortanwendungen (z.B. Radio, Navigationssysteme) zu informieren.

Fahrkontrolle dynamisch 381

Definition von: Bei der dynamischen Fahrkontrolle sind je zwei Diagonal gegenüberliegende Schwingungsdämpfer durch eine Hydraulikleitung miteinander verbunden. In beiden Leitungen ist je ein Zentralventil zwischengeschaltet, dessen Speicher mit 16 Bar Gasdruck gefüllt ist.

Fahrprogramm 285

Definition von: Durch gesetzliche Bestimmungen wurden Grenzwerte festgelegt, die in vorgeschrieben Fahrprogrammen ermittelt werden können.

Fahrtrichtungsanzeiger 567

Definition von: Die Fahrtrichtungsanzeiger auch Blinker genannt signalisieren andere Verkehrsteilnehmer wo sie Langfahren z.B. Durch Blinken des Rechten Blinkers wissen die anderen das man gleich Rechts abbiegen möchte.

Fahrtwindkühlung 277

Definition von: Fahrwindkühlung eignet sich nur für Thermisch sehr hoch belastete Motoren. Sie wird meist für Kraftradmotoren verwendet. Vorteile: geringerer Baulicher Aufwand und wartungsfreie Nutzung. Nachteil: der Motor muss vom Fahrtwind umströmt werden.

Fahrverhalten 351

Definition von: Das Fahrverhalten wird beeinflusst von der: Lage des Schwerpunkts, lange der Wankzentren, Radstellung, Antriebsart und der Federung.

Fahrverhalten, neutral 352,253

Definition von: Ein neutrales Fahrverhalten ermöglicht die höchste Ausnutzung der Seitenkräfte aller Räder und rüber hinaus ist ein Ausbrechen nicht vorhersehbar, da es sowohl über Hinterachse als auch über die Vorderachse erfolgen kann.

Fahrverhalten, untersteuernd 352

Definition von: Überschreitet ein Fahrzeug mit untersteuerndem Fahrverhalten die Kurvengrenzgeschwindigkeit, so verliert es zuerst vorn die Bodenhaftung und schiebt über die Vorderräder nach außen.

Fahrverhalten, übersteuernd 353

Definition von: Überschreitet ein Fahrzeug mit übersteuerndem Fahrverhalten die Kurvengrenzgeschwindigkeit, so verliert es zuerst hinten die Bodenhaftung und schiebt mit dem Heck nach Außen.

Fahrwerksystem aktiv 380

Definition von: Aktive Fahrwerkssysteme (AFS) verbessern das Fahrverhalten wesentlich. Sie erhöhen die aktive Fahrsicherheit und den Fahrkomfort.

Fahrzeugdrehbewegung 351

Definition von: Je nach einwirkender Kraft kommt es zu verschiedenen Drehbewegungen eines Fahrzeugs um die Raumachsen. Bezogen auf ein fahrzeugfestes Koordinatensystem mit dem Ursprung im Schwerpunkt, dreht sich das Fahrzeug dabei um die: Querachse: (Nicken), Hochachse: Gieren (Schleudern) und Längsachse: Wanken (Rollen)

Fahrzeugfederung 368

Definition von: Aufgabe der Fahrzeugfederung ist es, die Fahrbahnstöße auf die Räder aufzunehmen und im Zusammenwirken mit dem Schwingungsdämpfersystem in wenige gedämpfte Schwingungen des Fahrzeugaufbaus umzuwandeln.

Faltenbalg 494

Definition von: Die Federelemente der Luftfederung sind der Rollbalg oder der Faltenbalg. Sie bestehen aus öl- und alterungsbeständigen Gummi mit verstärkten Gewebeeinlagen. Roll- und Faltenbälge können, wie die Schraubfedern keine Rad- bzw. Achsführungskräfte aufnehmen.

Falzen 74

Definition von: Durch Bördeln und Falzen entstehen unlösbare, formschlüssige Verbinden.

Fanfarenhorn 569

Definition von: Statt des Starktonhorns kann auch ein Fanfarenhorn verwendet werden. Auch bei diesem wird eine Membrane elektromagnetisch in Schwingungen versetzt. Dadurch wird im Schneckentrichter der charakteristische volle, melodische Fanfarenklang ersetzt.

FAP-System 290

Definition von: Das FAP-System benötigt zur Minderung der Rußpartikelemission ein Additiv.

Faserfilter 174

Definition von: Das Ausfiltern fester Verunreinigungen aus strömenden Medien (Luft, Öl, Kraftstoff, Abgas).

Faustachse 489

Definition von: Auf Grund der kostengünstigeren Herstellung werden in Nutzkraftwagen meist Faustachsen eingesetzt.

Faustsattelbremse 417

Definition von: Die Feststellbremse ist eine von der Betriebsbremse unabhängig zu betätigte Bremsanlage. Sie soll das Wegrollen des Fahrzeugs am Berg und nach dem abstellen verhindern.

Federung 368,471

Definition von: Aufgabe der Fahrzeugfederung ist es, die Fahrbahnstöße auf die Räder aufzunehmen und im Zusammenwirken mit dem Schwingungsdämpfersystem in wenige gedämpfte Schwingungen des Fahrzeugaufbaus umzuwandeln.

Federungssystem 368,382

Definition von: Das Federungssystem besteht aus folgenden Arten: ungedämpft, gedämpft, aufgeschaukelt

Federwegänderung progressiv 470

Definition von: Während des Überrollens einer Fahrbahnunebenheit wird zunächst über die zweiarmige Schwinge und das progressive Gelenk ein kleiner Federweg auf das Federbein übertragen. (Kraftrad)

Feinfilter 176

Definition von: Der Feinfilter ist ein Teil des Zweistufenfilter. Der Feinfilter ist meist der Trockenluft oder Ölbadluftfilter.

Felge 394

Definition von: Die Felge hat die Aufgabe, den Reifen aufzunehmen und zu führen.

Felgenbezeichung 395,510

Definition von: Beispiel 5 J x 15 H2 DIN 7817 S; 5: Felgenmaulweite in Inch; J: Felgenhornform nach DIN 7817; x: Kurzzeichen für die Form des Felgenbetts: x steht für Tiefbettfelge, - (Strich) steht für Flachbettfelge; 15: Felgendurchmesser in Inch; H2: Angabe über Hupfform (rund) und Humpzahl; DIN 7817 Angabe der entsprechenden Norm; S: Symmetrisches Tiefbett: bei der unsymmetrischen Tefbettfelge erfolgt keine besondere Bezeichnung

Felgendurchmesser 396

Definition von: Der Felgendurchmesser wird üblicherweise in Inch angegeben, die Angabe in mm ist auch zulässig.

Felgenkompensation 357

Definition von: Vor der Achsvermessung ist eine Felgenschlagkompensation durchzuführen. Dafür sind die Räder anzuheben und um jeweils 90° zu drehen.

Fensterheber 601

Definition von: Elektrische Fensterheberantriebe ermöglichen ein Öffnen und Schließen der Fenster durch (Keine Vorschläge) eines Tastschalters.

Fensterheberantrieb 601

Definition von: Der Antrieb erfolgt durch einen Elektromotor mit Schneckengetriebe, dessen Drehzahl über ein Seilzuggetriebe oder ein Gelenkgetriebe auf Führungsschienen des Fensters übertragen wird. Durch Drehrichtungsumkehr des Elektromotors wird das Fenster geöffnet oder geschlossen.

Fernlicht 563

Definition von: Das Abblendlicht (FRüher auch Fahrlicht) dient zur Ausleuchtung der Fahrbahn vor dem Fahrzeug sowie dazu, selbst gesehen zu werden. Hierzu enthalten die Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen zusätzlich ein Standlicht, welches immer mitleuchtet und sicherstellt, dass das Fahrzeug bei Ausfall des Abblendlichtes vom Gegenverkehr noch als solches erkannt wird.

Festgelenk 347

Definition von: Das Festgelenk ist immer radseitig angeordnet.

Festlager 321

Das Festlage ist ein Lager, das durch Anordnung und Aufbau verhindert, dass eine Welle axial verschiebbar ist. Nur ein Festlager kann Axialkräfte gegenüber dem Getriebegehäuse schützen.

Festsattelbremse 415,416

Definition von: Der Name Festsattelbremse hat seinen Ursprung darin, dass der Sattel mit den Kolben fest mit der Radaufhängung verbunden ist. Deshalb werden im Gegensatz zur Schwimmsattelbremse auf beiden Seiten der Bremsscheibe Kolben benötigt, die die Beläge gegen die Scheibe pressen.

Feststellbremsanlage 403,418,501

Definition von: Die Bedienungseinrichtung dieser Bremsanlage muss feststellbar sein und muss aus Gründen der Sicherheit ausschließlich mechanisch wirken. Sie wirkt nur auf die Räder einer Achse und sichert ein haltendes oder geparktes Fahrzeug auch auf geneigter Fahrbahn gegen Wegrollen.

Feststellbremsanlage des Anhängers 503

Definition von: Ist der Anhänger mit Kombibremszylindern ausgerüstet, so wirken die Federn des Federspeichers als mechanische Feststellbremse.

Feststellbremse 417

Definition von: Die Festellbremse ist eine Betriebsbremse unabhängig zu betätigende Bremsanlage. Sie soll das wegrollen des Fahrzeugs am Berg und nach dem Abstellen verhindern.

Feststellbremsstellung 502

Definition von: In der Festellbremsungstellung werden die Federspeicherzylinder vollständig entlüftet. Die Federkraft wirkt auf die Bremse.

Feuersteg 245

Definition von: Der Feuersteg schützt besonders den ersten Kolbenring vor übermäßiger Erwärmung.

Filter 174

Definition von: In Kraftfahrzeugen haben Filter die Aufgabe, die Motoren, Bauteile und Insassen vor Verunreinigungen (z.B. Staub, Verbrennungsrückstände, Abrieb) zu schützen.

Filterart 174

Definition von: Es gibt folgende Filterarten: Siebfilter,Fasserfilter,Nassfilter,Zentrifugalfilter und Magnetabscheider

Filterwirkung 174

Definition von: es gibt folgende Filterwirkungen: Siebwirkung, Tiefenwirkung, Haftwirkung an klebrigen Flächen, Fliehkraftwirkung und Magnetwirkung

Flachbettfelge 394

Definition von: Die Flachbettfelge oder auch Schrägschulterfelge genannt, erlaubt durch ihren Aufbau ein leichtes Montieren von großen Reifen. Die Flachbettfelge ist 2, 3 oder 4 teilig und kann ring- oder umfanggeteielt sein. Diese Felge besitzt eine flaches Bett, was um 5 Grad geneigt ist. Sie wird für Busse oder Lastkraftwagen eingesetzt.

Flammglühkerze 203

Definition von: Die Flammglühkerze besteht aus einer Glühstiftkerze mit einem zusätzlichen Kraftstoffanschluss, einer Dosiereinrichtung für den Dieselkraftstoff, einem Verdampfungsrohr um einen Teil der Stabglühkerze sowie einem mit Öffnungen versehen Schutzrohr (Flammhülse) um den Glühstab herum.

Flammpunkt 169

Definition von: Der Flammpunkt ist die Temperatur, bei der eine Brennbare Flüssigkeit bei Annäherung einer Zündquelle (z.B. Streichholz) gerade aufflammt, ohne weiterzubrennen, wenn die Zündquelle entfernt wird.

Flammstartanlage 203

Definition von: Bei der Flammstartanlage erfolgt ein Erwärmen der angesaugten Luft durch die Flamme während des Startens des Motors und ein Nachflammen nach dem Anspringen des Motors.

Flanbloc-Gelenk 387

Definition von: Die Flanbloc-Gelenke haben am Außenrohr und am Gummi einen flanschartigen Ansatz. Dadurch können sowohl Radial- als auch einseitig auf den Flansch wirkende Axialkräfte übertragen werden.

Flaschschiebervergasser 458,459

Definition von: Der Flachschiebevergaser hat gegenüber dem Rundschiebervergaser mit zylindrischen Kolben folgende Vorteile: keine Störkanten, die bei einem Zylindrischenschieber im Lufttrichter entstehen, deshalb geringere Strömungsverluste durch turbulente Strömung. kurze Baulänge des Vergasers mit kürzeren Saugwegen und geringere Schiebermasse.

Fliehkraftkupplung 465

Definition von: Für Kleinkrafträder (Mofa, Moped) und Motorroller haben sich automatische Kupplungen durchgesetzt. Es werden Fliehkraftkupplungen mit Kugeln oder Fliehgewichten eingebaut.

Fliehkraftversteller 539

Definition von: Der Fliehkraftvertsteller verstellt den Zündzeitpunkt in Abhängigkeit von der Motordrehzahl.

Flügelzellenpumpe 209,211

Definition von: Sie versorgt den Innenraum und das Pumpenelement der Verteilereinspritzpumpe mit Kraftstoff. Der Rotor befindet sich direkt auf der Antriebswelle.

Flüssigkeitskühler 278

Definition von: Die Aufgabe des Flüssigkeitskühlers ist es, die Temperatur des einströmenden Kühlmittels um etwa 5 bis 10°C

Flüssigkeitskühlung 277

Definition von: Bei der Flüssigkeitskühlung erfolgt der Wärmetransport von den warmen Motorbauteilen durch strömenden Flüssigkeiten, meist Wasser mit Korrionsschutz und Gefrierschutzmittel.

Flüssigkeitsreibung 266

Definition von: Reibungskräfte werden wesentlich verringert, wenn zwischen den Bauteilen einer Reibpaarung ein zusammenhängender, tragfähiger Schmierfilm aufgebaut wird.

Freiflächenreflektor 562

Definition von: Der Freiflächenreflektor besteht aus mehreren Teilflächenbereiche, die optisch kaum zu erkennen sind. Im Hinblick auf die erzeugende Lichtart werden die Flächen unterschiedlich angeordnet.

Freilauf 332

Definition von: Der Freilauf dient der Blockierung eines Planetensatzes oder Abstützung gegen das Getriebegehäuse in einer Drehrichtung.

Fremdkraftlenkung 492

Definition von: Die hydrostatische Lenkung ist eine Fremdkraftlenkung. Das Lenkrad hat keine mechanische Verbindungen mit dem Lenkgestänge. Die Übertragung der Lenkkraft erfolgt hydraulisch, d.h. mit Drucköl.

Fremdzündung 157

Definition von: Die Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemisches wird durch eine elektrischen Zündfunken eingeleitet.

Frontmotrantrieb 299

Definition von: Motor, Kupplung, Getriebe und Achs- und Ausgleichsgetriebe werden zu einer kompakten Baueinheit zusammengefasst und liegen im Bereich der angetrieben Vorderachse.

Frostschutzpumpe 498

Definition von: Die Frostschutzpumpe hat die Aufgabe, die Druckluftbremsanlage mit einem Frostschutzmittel zu versorgen.

FRühzündung 538

Definition von: Liegt der Zündpunkt vor OT, wird dies als FRühzündung, liegt er nach OT, als Spätzündung bezeichnet.

Förderpumpe 209

Definition von: Die Förderpumpe dient dazu z.B. den Kraftstoff zu fördern.

Gabelachse 489

Definition von: Lenkbare, angetriebene Vorderachsen werden als Gabelachsen gebaut, damit der erforderliche Raum für die Antriebswelle vorhanden ist.

Galvanisieren 445

Definition von: Durch Galvanisieren werden auf elektrochemischem Wege metallische Schutzschichten auf die Metalloberfläche gebracht.

Gangrad 314

Definition von: Die Gangräder eines Schaltmuffengetriebes sind auf der Hauptwelle drehbar, aber nicht seitlich verschiebbar gelagert.

Gasfederung 373

Definition von: Die Reine Luftfederung wird vorzugsweise bei Omnibussen und LKW eingesetzt. Bei ihr werden Federbälge aus Gummi mit Gewebeeinlage unter einem der Last entsprechenden Druckgehalten

Geberzylinder 308

Definition von: Geber- und Nehmerzylinder sind über eine Rohr- und Schlauchleitung miteinander verbunden. Das Ausrücklager wird über die Ausrückgabel durch eine Druckfeder im Nehmerzylinder spielfrei gehalten.

Gebläseluftkühlung 277

Definition von: Die Gebläseluftkühlung versorgt die einzelnen Zylinder durch ein Gebläse mit Kühlluft. Das Gebläse wird meist über einen Keilriemen vom Motor angetrieben.

gecrackte Pleuelstange 251

Definition von: werden einteilig mit einer Sollbruchstelle geschmiedet oder gesintert, der Pleullagerdeckel wird an der Sollbruchstelle gebrochen.

Gefrierschutzmittel 282

Definition von: Gefrierschutzmittel sind wasserlösliche Flüssigkeiten auf Glykolbasis (Glykol: einfacher, zweiwertiger Alkohol). Achtung: giftig.

Gelenkprogressiv 470

Definition von: Wenn sich das progressive Gelenk im mittleren Lager streckt, nimmt die Auslenkung am Federbein progressiv zu.

Gelenkscheibe 346,349

Definition von: Gelenkscheiben erlauben einen Beugungswinkel der wellen bis zu 5° und eine Längenänderung zwischen den Anschlussflanschenn bis 5mm. Diese Gelenke sind Wartungsfrei.

Gelenkwelle 345,358,486

Definition von: Gelenkwellen sind lösbare Verbindungselemente. Sie übertragen Drehmomente und Drehbewegungen.

Gelenkwellen-Lager 348

Definition von: Die Laufruhe einer Gelenkwelle hängt wesentlich von ihrer Länge und von der Genauigkeit ab, mit der sie ausgewuchtet wurde.

Generator 521

Definition von: Im Generator wird eine Wechselspannung erzeugt, die gleichgerichtet wird.

Gesamtspur 353

Definition von: Die Gesamtspur ist der Maßunterschied zwischen den Abständen der Felgenhörner vor und hinter der Achse in Geradeausstellung.

Geschwindigkeitskennzahl 512

Definition von: Die Geschwindigkeitskennzahl befindet sich immer auf dem Reifen, z.B. M steht für 130 Km/h

Geschwindigkeitsklasse 396,397

Definition von: Die Geschwindigkeitsklasse befindet sich auch bei dem PKW auf den Reifen z.B, steht Y für eine erlaubte Geschwindigkeit von 300 Km/h

Getriebe 465

Definition von: Das Schaltgetriebe eines Kraftrades ist ein unsynchronisiertes, geradeverzahntes Ziehlkeil- oder Schaltklauengetriebe.

Getriebe mit Nachschaltgruppe 484

Definition von: Fahrzeuge mit einer Nachschaltgruppe erreichen ihre Höchstgeschwindigkeit im letzten Gang der schnellen Gruppe.

Getriebe mit Vorschaltgruppe 484

Definition von: Fahrzeuge mit einer Vorschaltgruppe erreichen ihre Höchstgeschwindigkeit im letzten Gang des Hauptgetriebes.

Getriebeschaltung 485

Definition von: Getriebeöle werden mit dem Kürzel GL (gear lubricant) und den Ziffern 1 bis 5 beschrieben. Die Ziffern kennzeichnen die Belastbarkeit des Öls, wobei GL-1 für Getriebe mit niedrigen Belastungen geeignet sind, GL-4 und GL-5 dagegen für hochbelastete Hypoidantriebe und -getriebe verwendet werden. Die Klassifikation GL-6 für extrem belastete Achsantriebe wurde zurückgezogen

Getriebesteuerung, elektronisch 323,331

Definition von: Durch elektronische Getriebesteuerung können z.B. folgende vorteile erreicht werden: weniger Kraftstoffverbrauch, d.h. auch Schadstoffminderung, besserer Schaltkomfort während des Gangwechsels.

Getriebeübersetzung 339

Definition von: Die Getriebe Übersetzung bei Pkws ist: 3,5:1 bis 5:1 und bei NKW 5:1 bis 10:1

Getriebeöl 270,271

Definition von:

Gitterrohrrahmen 468

Definition von: Der Rahmen eines Kraftrades ist die tragende Verbindung zwischen dem Lenkkopf und der Aufnahme für die Hinterradlagerung.

Gleichdruck-Verbrennung 196,198

Definition von: Während der Verbrennung, in der Phase der größten Wärmeentwicklung, erfolgt kein weiterer Druckanstieg, der Druck bleibt gleich hoch.

Gleichdruckvergasser 457

Definition von: Im Gleichdruckvergaser wird der Unterdruck an der Nadeldüse in alle Drehzahl - und Lastbereichen nahezu konstant gehalten.

Gleichlaufgelenk 347,349

Definition von: Gleichlaufgelenke sind Wartungsfrei. In regelmäßigen Abständen muss durch eine Sichtkontrolle festgestellt werden, ob die Gummidichtungen unbeschädigt sind. Schadhafte Dichtmanschetten sind unverzüglich auszuwechseln. Das Gelenk ist dabei zu säubern und mit einer neuen Fettfüllung (Spezialfett) zu montieren.

Gleichraum-Verbrennung 157,162

Definition von: Der Kraftstoff verbrennt schlagartig. Der Verbrennungsraum bleibt während der Verbrennung nahezu konstant.

Gleitlager 254,255

Definition von: Die Gleitlager an der Kurbelwelle nehmen die Kräfte auf, die bei der hin- und hergehenden Bewegung des Kolbens entstehen.

Glühkerze 201

Definition von: Eine Glühkerze ist ein elektrisches Heizelement im Brennraum von Verbrennungsmotoren und Heizungen. Die Glühkerze wird nur kurzzeitig beim Start elektrisch beheizt.

Glühstiftkerze 202

Definition von: Die Eigenschaft von Glühstiftkerzen, ihre Temperatur ab einer bestimmten Temperatur konstant zu halten, wird als selbstregelnd bezeichnet.

Glühzeitsteuergerät 202

Definition von: Die Steuerung der Vorglühanlage mit Glühstiftkerzen erfolgt durch ein Glühzeitsteuergerät. Diese beeinflussen die vor- und (Keine Vorschläge) in Abhängigkeit von der Motortemperatur, die durch einen NTC-Wiederstand erfasst wird.

Glühzündungstemperatur 533

Definition von: Damit die Zündkerze sicher Arbeitet, soll die Temperatur des Isolatorfußes zwischen der Selstreinigungstemperatur (etwa 400°C) und der Glühzündungstemperatur (über 900°C) liegen

GPS 602

Definition von: Das Satellitenortungssystem GPS ermöglicht die Satellitennavigation in Fahrzeugen. GPS besteht aus 24 Satelliten, die in etwa 20000 km Höhe die Erde auf unterschiedlichen Laufbahnen umkreisen

Gruppeneinspritzung 183

Definition von: Bei der Gruppeneinspritzung werden zwei Gruppen von Einspritzventilen zusammengefasst (Zylinder 1 und 3 sowie Zylinder 2 und 4 bei einem 4-Zyl.-Motor) die je Arbeitsspiel einmal einspritzen.

Gummifeder 368,374

Definition von: Gummifedern haben eine gute Eigendämpfung, Stahlfedern meist eine geringe Eigendämpfung

Gummifederung 374

Definition von: Gummifedern werden im Fahrzeugbau vorwiegend als Zusatzfedern und Endanschläge verwendet. Die Federkennlinie ist progressiv.

Gurtstraffer 436

Definition von: Der Gurtstraffer kann entweder im Gurtaufroller, unterhalb des Gurtschlosses und/oder an der Verankerung des Gurtes integriert sein. Als Energielieferant wird entweder eine gespannte Feder oder eine kleine Sprengladung verwendet. Und der Gurt wird gestrafft.

H4-Lampe 563

Definition von: Das H ist das Kurzzeichen für die Halogenlampe und die 4 Kennzeichnet die Bauart der Lampe. Die H4-Lampe hat unter dem Glühfaden für das Abblendlicht ein Abdeckschirm

Haldex-Kupplung 345

Definition von: Das Gehäuse der Haldex-Kupplung ist mit der Eingangswelle (z.B. Kardanwelle, Hinterachse) formschlüssig verbunden. Im Gehäuse sind außenverzahnte Lamellen.

Hall-Drehzahlsensor 576

Definition von: Hat gegenüber den Induktiven Drehzahlsensoren den Vorteil das die Größe des Ausgangsignals unabhängig von der Drehzahl des Impulsgeberrades bzw. Blendenrotors ist und damit auch sehr niedrige Drehzahlen erfasst werden kann.

Hall-Effekt 536,576

Definition von: Mit dem Hall-Drehzahlgeber wird der Hall-Effekt ausnutzt:Wirkt auf einen Halbleiter durch den ein elektrischer Strom fließt ein Magnetfeld so entsteht an seinen Stirnflächen eine elektrische Spannung

Halogen-Scheinwerfer 563

Definition von: Die Streuscheibe besteht aus strukturierten Glas oder Kunststoff und sorgt für die gewünschte Verteilung des Lichts auf die Fahrbahn.

Halogenlampe 561

Definition von: Der Lampenkolben der Halogenlampe hat eine Edelgasfüllung (Neon, Krypton) mit einem Anteil an Halogenen (Brom, Jod). Die Halogene sorgen dafür dass die Glühwendel nahe am Schmelzpunkt des Wolframs (3410°C) betrieben werden kann.

Hauptdüse 457

Definition von: Der Kraftstoff wird über die Hauptdüse in das Mischrohr gedrückt und dort durch den Luftstrom mitgenommen und fein zerstäubt.

Hauptstromfilter 269

Definition von: Die Hauptstromfilterung gewährleistet, dass kein Öl ungefiltert zu den Schmierstellen gelangt. Um einen schnellen Öldurchsatz zu ermöglichen, darf der Durchgangswiederstand des Filters nicht zu groß sein.

Hauptzylinder 407

Definition von: Der Hauptzylinder hat z.B. folgende aufgaben: Die auf das Bremspedal wirkende Fußkraft in hydraulischen Druck umzuwandeln, das Lösen der Bremsen durch einen schnellen Druckabbau veranlassen.

HD-ÖL 273

Definition von: Als HD-Öle werden Motoröle bezeichnet, die mit Zusatzstoffen legiert sind, welche die Verbrennungsrückstände in der Schwebe halten oder lösen können.

Heckmotorantrieb 300

Definition von: Der Motor, die Kupplung, das Getriebe und das Achs- und Ausgleichsgetriebe liegen im Bereich der angetriebenen Hinterachse.

Heizungsbetrieb 593

Definition von: Im Heizungsbetrieb wird die Frischluft von einen Wärmetauscher erwärmt und in den Innenraum geblasen

Heißfilm-Luftmassenmesser 184

Definition von: Der beheizte Körper des Heißfilm-Luftmassenmessers ist ein Platin-Filmwiederstand. Der Heißfilm wird vom Steuergerät gleichfalls auf einer Temperatur von 100°C über der Ansauglufttemperatur gehalten.

Heißfilmsensor 574

Definition von: Ein Heizelement des Hitzdrahtluftmassenmessers oder ein Heißfilmsensor des Heißfilmluftmassenmessers werden auf eine konstante Temperatur von etwa 100°C oberhalb der Ansauglufttemperatur aufgewärmt, welches jeweils durch einen Ansauglufttemperatursensor erfasst wird.

High-Speed-CAN-Bus 586

Definition von: Mit einer Datenübertragungsgeschwindigkeit von 125KBit/s bis 1 MBit/s für Echtzeitdatenübertragung zwischen der Fahrdynamikregelung und Steuergeräten von z.B. Motronic, ABS sowie Getriebesteuerung

Hilfsbremsanlage 403

Definition von: Sie soll eine Notbremsung auch dann sicherstellen, wenn die Betriebsbremsanlage ganz oder teilweise ausgefallen ist. Dies wird sichergestellt durch eine abstufbare betätigte Festellbremse (PKW).

Hilfskraftlenkanlage 492

Definition von: Die Hilfskraftlenkanlagen unterstützen die Lenkkraft von Nutzfahrzeugen.

Hilfskraftlenkung 363

Definition von:Die für die Lenkbewegung der gelenkten Räder notwendige Kraft hängt u.a. von der Achsbelastung ab. Eine Lenkübersetzung kann nicht beliebig vergrößert werden, weil sonst ein Lenkeinschlag zu viele Lenkradumdrehungen erfordern würde.

Hinterachse 490

Definition von: Hinterachsen sind bei LKWs und Kraftomnibussen hauptsächlich als Starrachsen eingebaut. Starrachsen können als Antriebsachsen oder Tragachsen verwendet werden.

Hinterachslager 390,391

Definition von: In Verbindung mit der für die Verbundlenkerachse speziell entwickelten spurkorigirenden Hinterachslagern wird das Kurvenverhalten der Fahrzeuge verbessert.

Hinterrad-Aufhängung 470

Definition von: Für die Hinterradaufhängung werden meist einarmige, zweiarmige schwingen oder Winkelschwingen verwendet. Motorräder mit großen Federwegen haben zweiarmige Schwingen.

Hinterradantrieb 299,300

Definition von: In einem Fahrzeug mit Hinterradantrieb werden nach der Einbaulage des Motorsunterschieden: Frontmotorantrieb, Transaxleantrieb, Heckmotorantrieb, Mittelmotorantrieb und Unterflurmotorantrieb.

Hitzdraht-Luftmassenmesser 184,574

Definition von: Ein Platindraht im Hitzdraht-Luftmassenmesser wird vom Steuergerät auf eine Temperatur von über 100°C über den Ansauglufttemperatur gehalten. Dadurch wird erreicht, dass das Ausgangssignal nicht von der Ansauglufttemperatur abhängig ist.

HJS-Partikelfilter 291

Definition von: Dem Partikelfilter ist ein Oxidationskatalysator vorgeschalten. In diesem werden die Stoffe CO und HC umgewandelt. Das Abgas strömt dann in den taschenförmigen Partikelfilter aus Sintermetal.

Hochdruckerzeugung 211,212

Definition von: Die Antriebswelle wird direkt über eine (Keine Vorschläge) mit der Verteilerwelle verbunden. Die Mitnehmerscheibe greift in die radial angeordneten Führungsschlitze ein. Diese nehmen die Rollenschuhe mit jeweils zugehöriger Gleitrolle auf.

Hochdruckmagnetventil 218

Definition von: In der Pumpe-Düse-Einheit befinden sich die Hochdruckerzeugung, das Hochdruckmagnetventil zur Kraftstoffmengen- und Spritzbeginnregelung und die Einspritzdüse mit Düsenhalter in einer Baugruppe.

Hochdruckpumpe 221

Definition von: Die Hochdruckpumpe hat die Aufgabe, in allen Betriebszuständen genügend Kraftstoff mit ausreichendem Druck dem Motor zur Verfügung zu stellen und während des Startsvorgang für einen schnellen Druckanstieg im Hochdruckspeicher zu sorgen.

Hochdruckspeicher 221

Definition von: Der Hochdruckspeicher hat die Aufgabe, den krafstoff unter hohem Druck zu Speichern.

Hochdrucksystem 220,222

Das Hochdrucksystem besteht aus folgenden Baugruppen: Hochdruckpumpe, Druckregelventil, Hochdruckspeicher (Common-Rail), Common-Rail-Drucksensor und Injektor

Hochdruckteil 218

Definition von: Der Hochdruckteil des Systems besteht aus der Pumpe-Düse-Einheit auch Unit-Injektor genannt. Er ist unmittelbar im Zylinderkopf angeordnet d.h. jeder Zylinder erhält eine Pumpe-Düse-Einheit, die jeweils von einem Einspritznocken der Nockenwelle direkt oder über einen Kipphebel angetrieben wird.

Hohlventil 231

Definition von: Hohlventile mit (Keine Vorschläge) werden in thermisch hoch beanspruchten Motoren eingesetzt. Diese Ventile haben einen Hohlraum, der bis zu 60% mit Natrium gefüllt ist, das bei einem Schmelzpunkt von etwa 97°C flüssig wird.

Hubraum 158

Definition von: Der Hubraum oder das Hubvolumen bezeichnet für die Zylinder von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller Kolben insgesamt verdrängt wird.

Hubscheibe 209

Definition von: Die Hubscheibe ist ein Pumpenelement und hat genauso viele Nocken wie der Motor Zylinder hat.

Hubschieber 481

Definition von: In der Hubschieberpumpe-Reiheneinspritzpumpe wird durch die Drehung der Pumpemkolben die Einspritzmenge verändert

Hubschieber-Reiheneinspritzung 479

Definition von:Für Nutzkraftwagen wurde eine Hubschieber-Reiheneinspritzpumpe entwickelt die durch hohen Einspritzdruck bis etwa 1600 Bar, genauen Einspritzbeginn.

Hump-Felge 395

Definition von:Eine Hump-Felge hat eine „Sicherheitsschulter“ und verhindert somit das ein Schlauchloser reifen bei schneller Kurven fahrt von der Felgenschulter gedrückt wird.

Hybrid-Schaltung 149

Definition von: Die Hybrid-Schaltungen bestehen aus einer Kombination von diskreten und integrierten Schaltungen.

Hybridantrieb 295

Definition von: Ein Hybridantrieb ist ein Fahrzeugantrieb mit zwei unterschiedlichen Antriebsaggregaten, die zusammenwirken.

Hybridantrieb gemischt 295

Definition von: Der gemischte Hybridantrieb ist eine Kombination aus einer seriellen und einer parallelen Anordnung. Er entspricht einem Getriebe mit Leistungsverzweigung und stufenlos veränderbarer Übersetzung.

Hybridantrieb parallel 295

Definition von: Ist der Verbrennungsmotor zusätzlich für den Fahrzeugantrieb vorgesehen, so übernimmt der Elektromotor das Anfahren bis zu einer festgelegten Geschwindigkeit oder den Antrieb in Gebieten, die Schadstoffarmen Fahrbetrieb zwingend erfordern.

Hybridantrieb seriell 295

Definition von: Im Seriellen Hybridantrieb werden Verbrennungs- und Elektromotor in Reihe geschalten. Der Verbrennungsmotor dient nur zum Antrieb eines Generators, wodurch sich die Motorbelastung kaum verändert.

Hydraulik-Bremskraftverstärker 410

Definition von: Hydraulik-Bremskraftverstärker arbeiten mit einen hydraulischen Druck von etwa 60 Bar und haben auf Grund des hohen Arbeitsdruck das geringste Bauvolumen aller Bremskraftverstärker.

Hydraulikfilter 178

Definition von: Hydraulikfiler werden als Siebfilter für die Reinigung von Hydraulikflüssigkeiten eingesetzt.

Hydraulisch gesteuerter Schwingungsdämpfer 381

Definition von: Hydraulisch gesteuerte Schwingungsdämpfer erhöhen auch ohne elektronische Regelung den Fahrkomfort und die Fahrsicherheit.

Hydraulische Regelung 384

Definition von: Die Hydraulische Regelung regelt das Bremsverhalten beim Ein und ausfedern.

Hydrodynamische Kupplung 327

Definition von: Wenn der Freilauf des Leitrades nicht mehr sperrt d.h. Das Leitrad frei dreht ist der Kupplungspunkt des hydrodynamischen Drehmomentwandlers erreicht. Er Arbeitet dann wie eine hydrodynamische Kupplung.

Hydrodynamisches Schmiersysten 266

Definition von: Hydrodynamische Schmiersysteme benötigen zum Aufbau des Schmierspalts immer eine Bewegung zwischen den beiden Bauteilen.

Hydrolager 264

Definition von: Die Hydraulikflüssigkeit eines Hydrolagers wird im Leerlaufbetrieb (bis 1100/min) in der oberen Kammer durch kleine Schwingungswege des Motors unter Druck gesetzt.

Hydrolenkung elektronisch gesteuert 364

Definition von: Die elektronisch gesteuerte Hydrolenkung wird auch Servoelectric genannt. Die Hilfskraft wird von einen Elektromotor erzeugt.

Hydropneumatische Federung 374

Definition von: Die Hydropneumatische Federung ähnelt in ihrem Grundaufbau der Luftfederung. Sie arbeitet mit einer im Federelement fest eingeschlossenen d.h. Konstanten Gasmenge. Als Gas wird Stickstoff verwendet.

hydropneumatische Niveauregulierung 378

Definition von: Hydropneumatische Niveauregulierungen arbeiten im Gegensatz zur pneumatischen Niveauregulierung (offenes System) mit einem geschlossenen System. Am Druckspeicher befindet sich ein Anschluss für die Hochdruck-Ölpumpe. Bei Beladung wird der Aufbau durch Vergrößerung der Ölmenge im Federbein Angehoben.

hydrostatisch bestätigte pneumatische Schaltkraftunterstützung 485

Definition von: Die Bewegung des Schalthebels wird über Geber- und Nehmerkolben auf die Steuereinheit der Ventile übertragen dann durch die pneumatischen Schaltzylinder der jeweilige Gang eingelegt.

Hydrostößel 228

Definition von: Hydrostößen gleichen die temperaturabhängige Längenänderung des Ventils aus.

Hülsenkette 465

Definition von:Die Hülsenkette wird für den Kettenantrieb bei Motorrädern benutzt ohne eine zusätzliche Spannvorrichtung zu verwenden.

Hypoid-Öl 273

Definition von: Hypoid-Öle werden in Antriebe eingesetzt die keine Buntmetalle und Siliconkautschukdichtungen enthielte.

Hypoidgetriebe 340,486

Definition von: Die Hypoidgetriebe können sehr hohe Drehmomente übertragen und sind sehr laufruhig.

IDIS 21

Definition von: Idis (International Dismatling Information System) ist eine Internationale Datenbank von Autoherstellern, in der Information zur Vorbehandlung gespeichert sind.

Impulsformer 584

Definition von: Der Impulsformer wandelt pulsierende Signale z.B. von induktiven Drehzahlsensoren) in digitale Signale um.

Impulsgeber 464

Definition von: der Impulsgeber schaltet den Thyristor mit einen Impuls der vom Impulsgeber kommt zum Gate des Thyristor

In-Tank-Pumpe 190

Definition von: Eine elektrisch angetriebene In-Tank-Pumpe in einer Kraftstoffbehälter-Einbaueinheit fördert den Kraftstoff über einen Kraftstofffilter aus dem Kraftstoffbehälter zum Kraftstoffverteiler.

Induktivgeber 464,535,575

Definition von: Der Induktivgeber ist in der Transistor-Batteriezündanlage der Zündimpulsgeber.

Injektor 221

Definition von: Der Injektor ermöglicht die genaue Einstellung von Einspritzbeginn, Einspritzmenge sowie eine Vor-, Haupt- und Nacheinspritzung, um den Verbrennungsablauf weicher zu gestalten.

Innenraumfilter 178

Definition von: Der Innenraumfilter filtert die Außenluft für die Personen im Fahrgastinnenraum. Sie Schützen die Personen vor Staub, Pollen und schädlichen Gasen.

Innenraumheizung 594

Definition von: Für die Heizung im Innenraums wird das erwärmte Kühlmittel des Motorsgenutzt. Sie dient dazu den Innenraum des Fahrzeuges im Winter zu heizen.

Innenraumtemperatur 593

Definition von: Ein behagliches Innenraumklima erfordert, in Abhängigkeit von der Außentemperatur, einen unterschiedlichen Luftdurchsatz und damit eine unterschiedliche Innenraumtemperatur.

Innenzahnradpumpe 171,328

Definition von: Die Innenradzahnpumpe besteht aus einem inneren Antriebsrad, das mit einem mitlaufenden, exzentrisch gelagerten Außenläufer kämmt. Sie Dient dazu Kraftstoff anzusaugen und zu fördern.

Kaltstart 459

Definition von: Der Gasschieber wird bis auf einen kleinen Spalt geschlossen. Durch Betätigung des Tupfers steigt der Kraftstoffstand in der Schwimmkammer. Somit startet der Motor Kalt.

Kaltstarteinrichtung 459

Definition von: Wird ein kalter Motorgestartet, schlägt sich ein großer Teil des Kraftstoffs an den kalten Saugrohr- und Zylinderwandungen nieder.

Kapazitiver Sensor 580

Definition von: Der Kapazitiver Sensor ist ein Beschleunigungssensor. Sein Messprinzip beruht auf der Kapazitätsänderung von verschiebbaren Kondensatorplatten.

Kardangelenk 346

Definition von: Kreuzgelenke, auch Kardangelenke genannt bestehen aus zwei ineinandergreifenden Gabeln, die durch ein Zapfenkreuz miteinander verbunden sind. Die Gabeln werden meist im Gesenk geschmiedet und bestehen aus hochwertigen Edelstahl.

Kardanwellenantrieb 467

Definition von: Kardanwellenantriebe werden überwiegend in Krafträdern mit großem Motorhubraum und großen Drehmomenten für den Sekundärantrieb verwendet. Da der Kraftfluss am Hinterrad umgelenkt werden muss, sind Kegelräder eingebaut.

Katalysator 167, 285

Definition von: Als Katalysator wird ein Stoff bezeichnet, der durch seine Anwesenheit chemische Reaktionen auslöst und/oder beschleunigt, ohne dass er selbst verändert oder verbraucht wird.

katalytische Abgasnachbehandlung 179

Definition von: Für die katalytische Abgansnachbehandlung mit einem Dreiwegekatalysator muss für den Leerlauf-, Teillast und Volllastbetrieb eines betriebswarmen Motors die Gemishzusammensetzung einen Lambda-Wert von 1 haben.

KE-Jetronic 186

Definition von: Im Gegensatz zu der rein elektronisch gesteuerten Einspritzanlagen, z.B. der L-Jetronic, wird bei der KE-Jetronic nicht die Einspritzzeit, sondern der Durchflussquerschneitt gesteuert.

Kegelradausgleichsgetriebe 342

Definition von: Wenn ein Drehzahlunterschied zwischen den Antriebswellen vorhanden ist (z.B. Kurvenfahrt), drehen sich die Ausgleichsräder um die eigene Achse.

Kegelradgetriebe 339

Definition von: In Kegelradantrieben erfolgt eine Umlenkung des Kraftflusses um 90°.

Kegelrollenlager 388

Definition von: Kegelrollenlager ist für die Lagerung einzeln aufgehängter Räder zuständig

Kegelschraubgetriebe 340

Definition von: Schneiden sich die Achsen der Bogenzahn-Kegelräder nicht, werden diese Getriebe als Kegelschraubgetriebe oder Hypoidgetriebe bezeichnet.

Keilriemengetriebe,stufenlos 466

Definition von: Bei Motorrollern erfolgt die Drehzahl- und Drehmomentwandlung meist durch stufenlose Keilriemengetriebe, welche als kompakte Baueinheiten der Triebsatzschwinge integriert sind.

Kennfeldzündung 541,542,543

Definition von: Bei der Kennfeldzündung erfolgt die Zündzeitpunktverstellung anhand eines im Steuergerät elektronisch gespeicherten Zündkennfeldes.

Kennlinien von Schwingungsdämpfern 376

Definition von: Der Prüfstand für Schwingungsdämpfer besteht aus einer Kurbel-Pleuel-Konstruktion, die von einem Elektromotor angetrieben wird.

kinematische Viskosität 272

Definition von: Die kinematische Viskosität wird aus der Durchlaufzeit eines Öls durch eine Senkrecht stehende enge Glasröhre berechnet.

Kipphebel 229

Definition von: Der Kipphebel überträgt den Nockenhub direkt von der unterhalb liegenden Nockenwelle, von der Stoßstange oder vom Stößel betätigt, auf das Ventil.

Kippstufe astabile 567,568

Definition von: Die Grundschaltung des elektronischen Blinkgebers ist eine astabile Kippstufe.

Klappenschaltsaugrohr 235

Definition von:Mit Hilfe variabler Ansaugrohrlängen kann der Liefergrad und dadurch die Leistung eines Motors gesteigert werden, so ist es auch beim Klappenschaltsaugrohr.

Klauenpol-Drehstromgenerator 463, 568

Definition von: Der Klauenpol-Drehstromgenerator hat eine höhere Generatorleistung, als normale Drehstromgeneratoren.

Klimaanlage 594

Definition von: Klimaanlagen ermöglichen neben der Be- und Entlüftung und der Heizung auch die Abkühlung der Innenraumluft.

Klimatisierung 593

Definition von: An eine Klimatisierung des Fahrzeuginnenraums werden deshalb folgende Aufgaben gestellt: Be- und Entlüftung des Innenraums, Innenraumheizung bzw. Innenraumkühlung, Luftentfeuchtung und Luftreinungung.

klopfende Verbrennung 164

Definition von: Motorklopfen entsteht, wenn eine Selbstzündung eines Teils des Gemisches noch vor dem Erreichen der Flammenfront eintritt.

Klopffestigkeit 166,167

Definition von: Die Klopffestigkeit ist ein Maß für den Widerstand des Kraftstoffs gegen unerwünschte Selbstzündung. Hohe Klopffestigkeit entspricht einer hohen Selbstzündungstemperatur.

Klopfgrenze 541

Definition von: Je näher der Zündwinkel an der Klopfgrenze liegt, desto höher ist die Motorleistung und desto geringer ist der Kraftstoffverbrauch.

Kolben 243,244

Definition von: Der Kolben hat u.a. folgende Aufgaben: Den Verbrennungsdurck in eine mechanische Bewegung umwandeln, die Seitenkräfte an die Zylinderwand abgeben, den Verbrennungsraum des Motors beweglich gegen das Kurbelgehäuse abdichten, die vom Kolbenboden während der Verbrennung aufgenommene Wärme an das Kühlmittel weiterleiten.

Kolbenbolzen 250

Definition von: Der Kolbenbolzen überträgt die Kolbenkraft vom Kolben auf die Pleuelstange.

Kolbendruck 163

Definition von: Wird die Fläche der verrichteten Arbeit im p-V-Diagramm in einen flächengleiches Rechteck über dem Kolbenhub s umgewandelt, so entspricht die Höhe h des so gewonnenen Rechtecks dem mittleren indizierten Kolbendruck Pmi. Mit diesem Druck wird die in einem Zylinder je Arbeitsspiel verrichtete Arbeit W errechnet.

Kolbenpumpe 460

Definition von: Im Gegensatz zur Membranpumpe arbeitet die Beschleunigungseinrichtung bei der Kolbenpumpe mit einem Kolben als Förderpumpe, der über eine Kurvenscheibe und den Pumpenhebel betätigt wird.

Kolbenring 248

Definition von: Die Kolbenringe haben folgende Aufgaben: Den Verbrennungsraum gegen das Kurbelgehäuse abzudichten, einen Teil der Verbrennungswärme vom Kolben zur Zylinderwand abzuleiten und überschüssiges Öl von der Zylinderwand ins Kurbelgehäuse abzustreifen.

Kombinationsschalldämpfer 284

Definition von: Wegen der sehr hohen Abgastemperaturen ( 800-1000°C) müssen als Schall-Schluckstoffe wärmebeständige, poröse Werkstoffe, wie Glas-,Stahl- oder Steinwolle verwendet werden. Dabei spricht man von einen Kombinationsschalldämpfer.

Komfortelektronik 593

Definition von: Elektronische Komfortsysteme haben die Aufgabe, den Fahrkomfort zu erhöhen, die Bedienung des Fahrzeugs zu vereinfachen und damit die Sicherheit zu erhöhen.

Kompensationsklappe 184

Definition von: Die Kompensationsklappe gleicht Druckschwingungen im Ansaugsystem aus.

Kompressionsdruckschreiber 233

Definition von: Der Kompressionsdruckschreiber, misst den Kompressionsdruck und zeigt ihn ein einen Manometer an.

Kompressor 595,596

Definition von: Der Kompressor saugt kaltes, gasförmiges Kältemittel mit niedrigen druck an und verdichtete es auf einen Druck von etwa 16 Bar, wodurch sich das Kältemittel auf etwa 60 bis 100°C erwärmt.

Kondensator 142, 551

Definition von:Kondensatoren haben die Aufgabe, elektrische Energie zu speichern und wieder abzugeben.

Kondensator-Batteriezündanlage 551

Definition von: In der Kondensator-Batteriezündanlage wird die Zündenergie in einem Kondensator gespeichert. Die Entladung des Kondensators erfolgt über einen Thyristor.

Koppellenkerachse 391

Definition von: Liegt der Achskörper, als Verbindung der beiden Längslenker nicht am Ende der Längslenker sondern zwischen dem Radträger und Hinterachslager, wird diese Achse als Koppellenkerachse bezeichnet.

Koppelsystem 513

Definition von: Das Koppelsystem unterscheidet sich zwischen Maulkupplung und durch Sattelkupplung. Beide werden bei LKWs zum Ankoppeln von Anhängern bzw. Auflieger benutzt.

Kraftstoff-Kühlkreislauf 218

Durch den hohen Druck, der im Injektor erzeugt wird, erwärmt sich der Kraftstoff sehr stark, damit ändert sich die Dichte des Kraftstoffs. Der überschüssige Kraftstoff wird deshalb auf dem Rückweg von der Einspritzdüse zum Kraftstoffbehälter gekühlt.

Kraftstoff-Luft-Gemisch 450

Definition von: In Zweitaktmotoren gelangt das Kraftstoff-Luft-Gemisch unter den Kolben in das Kurbelgehäuse. Kolben, Zylinder und das Kurbelgehäuse Arbeiten als Pumpe.

Kraftstoffabstellvorrichtung 211

Definition von: Der Dieselmotor kann nur durch Unterbrechung der Kraftstoffzufuhr abgeschaltet werden. Nach der Betätigung des Fahrzeugschlüssels in der Nullstellung wird das Mengenstellwerk auf Nullförderung gestellt.

Kraftstoffbehälter 170

Definition von: Der Kraftstoffbhälter ist meist so bemessen dass eine Füllung für eine Fahrstrecke von 500 – 700 km ausreicht.

Kraftstoffdruckregler 182

Definition von: Der Kraftstoffdruckregler, ist in den Kraftstoffkreislauf als zusätzliches Bypass-Ventil eingebaut und besitzt die Aufgabe, den am Einspritzventil anliegenden Kraftstoffdifferenzdruck konstant zu halten

Kraftstofffilter 172,176

Definition von: Grobe Verunreinigungen werden durch Siebe vor der Saugleitung oder in der Kraftstoffförderpumpe aufgefangen.

Kraftstoffförderanlage 170

Definition von: Die Kraftstoffförderanlage hat die Aufgabe, der Kraftstoffeinspritzungsanlage stets gereinigten, blasenfreien Kraftstoff in ausreichender Menge und mit dem erforderlichen Druck ohne Druckschwankungen zuzuführen.

Kraftstofffördermodul 173

Definition von: Das Kraftstofffördermodul vereinigt die Bauteile der Kraftstoffförderung, Ansaugfilterung und den Füllstandgeber in einer Einheit, die in den Kraftstoffbehälter eingebaut wird.

Kraftstoffförderpumpe 171

Definition von: Die Kraftstoffförderpumpe hat die Aufgabe, den Kraftstoff aus dem Kraftstoffbehälter mit dem erforderlichen Druck in das Verteilersystem der Einspritzanlage zu fördern.

Kraftstoffleitung 173

Definition von: Die Kraftstoffleitungen bestehen aus Stahl-, Kupfer- oder Kunststoffrohren. Und dienen zur Förderung des Kraftstoffs.

Kraftstoffmengen-Stellmagnet 481

Definition von: Der vom Steuergerät betätigte Kraftstoffmengen-Stellmagnet betätigt die Regelstange und bewirkt durch Drehung der Pumpenkolben eine Veränderung der Einspritzmenge.

Kraftstoffmengenteiler 186

Definition von: Durch die elektrische Kraftstoffpumpe wird der Kraftstoff über den Kraftstofffilter zum Kraftstoffmengenverteiler gefördert.

Kraftstoffsystem mit Rücklauf 182

Definition von: Im Kraftstoffsystem mit Rücklauf fließt der überschüssige Kraftstoff, den die Einspritzventile nicht einspritzen, über den Kraftstoffdruckregler zurück in den Kraftstoffbehälter.

Kraftstoffwärmetauscher 211

Definition von: Der Kraftstoffwärmetauscher ist im Zylinderkopf eingebaut. Durch die Thermostat Steuerung wird der Kraftstoff bei einer Temperatur < 18^C vollständig und zwischen 18 und 30°C teilweise vorgewärmt-

Kreuzgelenk 346,349

Definition von: Kreuzgelenke, auch Kardangelenke genannt bestehen aus zwei ineinandergreifenden Gabeln, die durch ein Zapfenkreuz miteinander verbunden sind. Die Gabeln werden meist im Gesenk geschmiedet und bestehen aus hochwertigen Edelstahl.

Kreuzgelenkwelle 346

Definition von: Kreuzgelenkwellen können große Drehmomente übertragen. Sie werden hauptsächlich zwischen Getriebe und Radantrieb und bei Allradfahrzeugen auch als Antriebswellen zwischen den Achsen eingebaut.

Kugel-Gleichlauf-Verschiebegelenk 348

Definition von: Kugel-Gleichlaufgelenk mit Längsbewegung (Verschiebegelenk) um einem Beugungswinkel von etwa 20°. Ist ein Kugel-gleichlaufgelenk

Kugel-Gleichlaufgelenk 347

Definition von: Kugelgleichlaufgelenke werden unterschieden in: Kugelgleichlauf-Festgelenk und in Kugel-Gleichlauf-Verschiebegelenk.

Kugelgelenk 361,387

Definition von: Die Gelenke des Lenkgestänge sind Kugelgelenke. Die Teile des Lenkgestänges können sich dadurch um die Längsachse des Kugelgelenks um 360° drehen und bis zu 40° Winkelabweichungen quer zur Längsachse durchführen.

Kugelgleichlauf-Festgelenk 348

Definition von: Kugel-Gleichlaufgelenk ohne Längsbewegung (Festgelenk) und einen Bewegungswinkel bis zu 47°. Ist ein Kugelgleichlauf-Festgelenk.

Kugelumlauf-Lenkgetriebe 361

Definition von: Kugelumlauf-Lenkgetriebe haben in der Lenkschraube und -mutter ein Kugellaufgewinde. Die Gewindegänge berühren sich nicht, da die Verbindung der Gänge über Kugeln hergestellt wird.

Kupplung 301,465,483

Definition von: Die Kupplung hat folgende aufgaben: ein Ruckfreies anfahren ermöglichen, das Motordrehmoment auf das Getriebe übertragen, für das Schalten der Gänge den Kraftfluss vom Motor zum Getriebe unterbrechen, die Drehschwingungen der Kurbelwelle mindern bzw. vom Getriebe fernhalten.

Kupplung elektromagnetisch 279,583

Definition von: Elektromagnetische Kupplungen haben die Aufgabe, vom Motor angetriebene Zusatzaggregate je nach Bedarf zu- bzw. abzuschalten.

Kupplungsbetätigung 308,483

Definition von: Die Betätigungseinrichtung für die Kupplung soll die Fußkraft verstärken und auf den Ausrücker übertragen, damit die Federkräfte der Kupplung überwunden werden können.

Kupplungsbetätigung hydraulisch 308

Definition von: Geber- und Nehmerzylinder sind über eine Rohr- Schlauchleitung miteinander verbunden. Das Ausrücklager wird über die Ausrückgabel durch eine Druckfeder im Nehmerzylinder spielfrei gehalten.

Kupplungsdruckplatte 301

Definition von: Die Anpresskraft für die Kupplungsscheibe wird durch senkrecht auf die Kupplungsdruckplatte wirkende Federkräfte erzeugt.

Kupplungskopf 503

Definition von: Kupplungsköpfe haben die Aufgabe, die Vorrats- und Bremsleitung des Zugwagens vertauschsicher mit den entsprechenden Leitungen des Anhängers zu verbinden.

Kupplungsscheibe 305,306,307

Definition von: Kupplungsscheiben haben die Aufgabe, das Motordrehmoment vom Schwungrad über die Kupplungsdruckplatte auf die Getriebeeingangswelle zu übertragen.

Kurbelgehäuse-Entlüftung 263,264

Definition von: Das Kurbelgehäuse füllt sich mit Öldämpfen und Gasen, die an den Kolbenringen vorbei aus dem Verbrennungsraum entweichen können.

Kurbeltrieb 243

Definition von: Aufgaben des Kurbeltriebs sind: die gradlinige hin- und hergehende Bewegung des Kolbens in eine drehende Bewegung der Kurbelwelle umzuwandeln, die durch den Verbrennungsdruck entstandene Kolbenkraft über die Pleuelstange zur Kurbelwelle zu leiten. Durch die Kröpfung der Kurbelwelle entsteht ein Drehmoment.

Kurbelwelle 243, 252

Definition von: Die Kurbelwelle hat die Aufgabe, die Kolbenkräfte, die über die Pleuelstange geleitet werden, aufzunehmen, dieses in ein Drehmoment umzuwandeln und das Drehmoment über die Kupplung an das Getriebe weiterzuleiten.

Kurvenlicht 566

Definition von: Das Kurvenlicht folgt den Lenkbewegungen des Fahrzeugs.

Kühlbetrieb 593

Definition von: Die Frischluft wird im Kühlbetrieb vom Verdampfer der Klimaanlage abgekühlt.

Kühlmittel 281

Definition von: Die Kühlflüssigkeit hat die Aufgabe, Wärme vom Motor zum Kühlflüssigkeitskühler zu transportieren (Wärme-Strömung) und das Kühlsystem vor Korrosion zu schützen.

Kühlmittelkreislauf 280

Definition von: Der Kühlmittelkreislauf wird unterschieden in Kleinenkühlmittelkreislauf und großen Kühlmittelkreislauf. Im Kleinen Kühlmittelkreislauf fließt das Kühlmittel nicht durch den Kühler, im großen Kühlmittelkreislauf fließt es jedoch durch den Kühler.

Kühlmittelpumpe 279

Definition von: Im Pumpengehäuße befindet sich ein Pumpenrad. In der Mitte des Pumpengehäuses strömt das Kühlmittel in die Pumpe ein und trifft dort auf das sich drehende Pumpenrad, dadurch wird es in den Kühlkreislauf gedrückt.

Kühlmittelthermostat 280,281

Definition von: Das Kühlmittelthermostat steuert die Kühlmittelmenge, die durch den Kühler fließen soll.

Kühlmodul 278

Definition von: Ein Kühlmodul kann die Bereiche: Flüssigkeitskühlung, Ladeluftkühlung und Kältemittelkühlung in Klimaanlagen enthalten.

Kühlrippe 277

Definition von: Um den Wärmeübergang vom Motor an die Kühlluft zu verbessern, wird die wärmeabgebene Oberfläche durch Kühlrippen wesentlich vergrößert.

Kühlsystem von Klimaanlagen 595

Definition von: Das Kühlsystem von Klimaanlagen im Kraftfahrzeug besteht aus einem geschlossenen Kreislauf, in dem ein Kältemittel zirkuliert.

Kühlung 275

Definition von: Aufgabe der Kühlung ist es, die von den Motorbauteilen während des Verbrennungsvorgang aufgenommene Wärme an die Umgebungsluft abzuführen.

Kältemittel 595,596

Definition von: Das Kältemittel wechselt ständig zwischen den Flüssigen und den gasförmigen Zustand. Während des Übergangs vom flüssigen in den gasförmigen Zustand wird der Umgebungsluft Wärme entzogen, die dadurch abgekühlte Umgebungsluft wird dann zur Kühlung des Innenraums verwendet.

Königswellenantrieb 227

Definition von: Werden an den Nockenwellenantrieb höchste Anforderungen gestellt (z.B. geringe Masse und große Steuergenauigkeit bei hohen Drehzahlen), wird die Nockenwelle über zwei Kegelradpaare und eine Welle, die in ihrer Form einen Königszepter ähnelt und daher Königswelle genannt wird, angetrieben.

L-Jetronic 188

Definition von: Die L-Jetronic ist ein elektronisches Einspritzsystem mit einer intermittierenden Mehrpunkteinspritzung.

Ladedruckregelung 239

Definition von: Um ein konstantes Motordrehmoment zu erzielen, muss der Ladedruck mit Steigender Motordrehzahl geregelt werden.

Ladedruckregelung, elektronisch 240

Definition von: Die elektronische Ladedruckregelung erfolgt vom Steuergerät in Abhängigkeit vom Ladedruckkennfeld. Sie hat die Aufgabe, den Ladedruck drehzahl- und lastabhängig zu regeln.

Ladeluftkühlung 242

Definition von: Durch die Verdichtung der Frischluft im Lader steigt die Temperatur der Frischluft, so dass die Dichte sinkt und die Zylinder dadurch mit weniger Luftmasse gefüllt werden. Deshalb wird die Luft nach der Verdichtung mit einen Ladeluftkühler gekühlt.

Ladungswechsel 163

Definition von: Im Bereich des Ladungswechsel sollen: Die verbrannten Gase vollständig aus dem Zylinder ausgestoßen und der Zylinder mit einer großen Masse brennbaren Gemisch gefüllt werden.

Lambda-(Einspritzzeit-)Kennfeld 187

Definition von: Bei betriebswarmen Motor bestimmt das Steuergerät aus dem Drosselklappenwinkel und der Motordrehzahl die notwendige Kraftstoffmenge bzw. die Einspritzzeit für einen Einspritzvorgang anhand eines Lambda-(Einspritzzeit)-Kennfeldes.

Lambda-Regelung 185

Definition von: Treten Störgrößen auf, welche die Gemischzusamensetzung so beeinflussen, dass die Programmierung des Steuergeräts die Einhaltung eines Lambda-Wertes 1 nicht mehr gewährleistet setzt die Lambda-Regelung ein.

Lambda-Sonde 577

Definition von: Die Lambda-Sonde hat die Aufgabe, den Restsauerstoffgehalt im Abgas als Messgröße für die Gemischzusammensetzung bzw. den katalytischen Wirkungsgrad zu erfassen.

Lamellenkupplung 306,332

Definition von: Die Lamellenkupplungen habe die Aufgabe, Räder automatischen Getriebe festzuhalten oder durch Verbindungen anzutreiben.

Laschenkette 337

Definition von: Die Laschenkette besteht aus nebeneinander gereihten Kettenlaschen, die mit jeweils zwei seitlich gereihten Kettenlaschen, die mit jeweils zwei seitlich überstehenden Wiegedruckstücken endlos verbunden sind. Diese sind zwischen den Kegelscheiben des Variators >>eingeklemmt<<, da die Kegelscheiben gegeneinander gedrückt werden. Es entsteht eine Reibkraft, durch die das Drehmoment übertragen wird.

ldruckmesser 270

Definition von: Öldruckmesser zeigen dem im Schmiersystem tatsächlich vorhandenen Öldruck an.

ldruckschalter 270

Definition von: Öldruckschalter signalisieren das unterschreiten des Mindestöldrucks.

Leerlaufeinrichtung 459

Definition von: Die Leerlaufeinrichtung besteht aus der Leerlaufluftdüse, der Leerlaufdüse und der Leerlaufbohrung. Durch den großen Unterdruck gelangt der Kraftstoff über die Leerlaufdüse und die Bohrungen in den Ansaugkanal.

Leistungsbremse 204

Definition von: Der Stator ist im Gehäuse der Leistungsbremse pendelnd gelagert. Wird der Motorgedreht, entsteht ein Drehmoment, das dem Drehmoment des Verbrennungsmotors entgegenwirkt. Der Motor wird abgebremst.

Lenker 386

Definition von: Lenker sind drehbewegliche Bauteile und haben die Aufgabe, die Räder zu führen.

Lenkerlagerung 386

Definition von: Am Aufbau und am Achsschenkel werden die Lenker beweglich gelagert.

Lenkgestänge 360

Definition von: Das Lenkgestänge hat die Aufgabe, die am Ausgang des Lenkgetriebes vorhandene Lenkbewegung auf die gelenkten Räder zu übertragen. Es führt die Räder in Lenkrichtung.

Lenkgetriebe 361,367

Definition von: Lenkgetriebe haben folgende Aufgaben: Die Drehbewegung des Lenkrades zu übersetzen, eine Schwenkbewegung des Lenkstockhebels oder eine Längsbewegung der Spurstange zu erzeugen, störende Rückwirkungen der gelenkten Räder vom Lenkrad fernzuhalten.

Lenkhebel 359

Definition von: Es gibt Achsschenkel-Lenkungen, bei denen die Lenkkraft am Lenkhebel angreift und über das Lenktrapez zum anderen Achsschenkel weiter geleitet wird.

Lenkkopf 469

Definition von: Die Lenkung (Vorderradgabel und Lenker) ist meist in Kregelrollenlagern im Lenkkopf gelagert. Ein falsches Lenkkopflagerspiel beeinflusst wesentlich das Fahrverhalten.

Lenkspindel 362

Definition von: Dien Lenkspindel einer verstellbaren Lenksäule ist mit Kreuzgelenken und Teleskopwellen ausgestattet. Dadurch werden Beugungswinkel bis etwa 50° und Längenänderungen bis 100 mm ermöglicht.

Lenksäule 362

Definition von: Hauptteile einer Lenksäule sind: Das Lenkrad mit Praöötopf und Airbag, die Lenkspindel mit kardanischer Aufhängung und das Mantelrohr, das am Fahrzeugaufbau befestigt ist und die Lagerung der Lenkspindel übernimmt.

Lenktrapez 359,360

Definition von: Das Lenktrapez hat die Aufgabe, die gelenkten Räder einer Achsschenkel-Lenkung jeweils soweit einzuschlagen, dass alle Räder des Fahrzeugs immer um einen gemeinsamen Mittelpunkt rollen.

Lenkung 359,491

Definition von: Die Lenkung hat folgende Aufgaben: die Räder der gelenkten Achse bzw. Achsen für die Kurvenfahrt einzuschlagen (schwenken), die Räder in die Stellung für Geradeausfahrt selbsttätig zurückzuführen (Rückstellmoment), auf die Lenkung wirkende Kräfte (z.B. Brems- und Antriebskräfte) so aufzunehmen, dass das Lenkverhalten nicht beeinträchtigt wird, die Lenkradumdrehungen so zu übersetzen, dass für 40° Radeinschlagwinkel etwa zwei Lenkradumdrehungen notwendig sind und die aufgebrachte handkraft zu verstärken.

Lenkung hydrostatisch 492

Definition von: Die hydrostatische Lenkung ist eine Fremdkraftlenkung. Das Lenkrad hat keine mechanische Verbindungen mit dem Lenkgestänge. Die Übertragung der Lenkkraft erfolgt hydraulisch, d.h. mit Drucköl.

Lenkungsdämpfer 363

Definition von: Der Lenkungsdämpfer hat die Aufgabe, die von den gelenkten Rädern ausgehenden Schwingungen am Lenkgestänge zu dämpfen.

Leuchtweitenregulierung 565

Definition von: Um eine Blendung des Gegenverkehrs durch unterschiedliche Beladung des Fahrzeugs zu verhindern, müssen die Scheinwerfer eine Leuchtweitenregulierung haben.

lfilter 269

Definition von: Ölfilter haben die Aufgabe, Verunreinigungen aus dem Schmieröl herauszufiltern.

Lichthupe 569

Definition von: Mit der Lichthupe dürfen Leuchtzeichen durch kurzes Aufleuchten des Fernlichts gegeben werden, wenn außerhalb geschlossener Orsschaften überholt wird bzw. wer sich oder andere gefährdet sieht.

Lichtsensor 580

Definition von: Lichtsensoren haben die Aufgabe, in Abhängigkeit von der Umgebungshelligkeit, die Fahrzeugbeleuchtung ein- und auszuschalten.

LKühler 269,281

Definition von: In thermisch hoch belasteten Motoren erwärmt sich das Schmieröl sehr stark. Dadurch werden die Schmierfähigkeit und die Kühlwirkung verringert. In ÖLKühlern wird die Temperatur des Öls auf etwa 85°C herabgesetzt.

Loslager 321

Definition von: Das Loslager ist ein Lager, das sich bei Längenänderung der Welle gegenüber dem Gehäuse z.B. durch Erwärmung, axial verschiebt.

lpumpe 267,268,328

Definition von: Die Ölpumpe hat die Aufgabe, das Schmieröl zu den Schmierstellen zu fördern und für einen ausreichenden Druck im Schmiersystem zu sorgen.

Luftfilter175

Definition von: Luftfilter haben die Aufgabe, durch hohe Filterwirkung Verunreinigungen zurückhalten und durch entsprechende Gestaltung des Filtergehäuses die Ansauggeräusche zu dämpfen.

Luftkühlung 277

Definition von: Bei der Luftkühlung erfolgt der Wärmetransport durch die an den warmen Motorbauteilen vorbeiströmende Luft.

Luftmasse 185,574

Definition von: Die vom Motor angesaugte Luftmasse ist eine Hauptgröße für die Bestimmung der Einspritzmenge. Eine Veränderung der Luftmasse führt zu einer Veränderung der Einspritzmenge.

Luftmassenmesser 184,574

Definition von: Luftmassenmesser sollen die dem Motor zugeführte Luftmasse direkt erfassen und in Form eines Spannungssignals an das Steuergerät weiterleiten.

Luftpresser 497

Definition von: Der Luftpresser hat die Aufgabe, die Druckluftbremsanlage mit der erforderlichen Druckluftmenge zu versorgen.

Lufttrockner 498

Definition von: Der Lufttrockner hat die Aufgabe, die Druckluft zu entwässern und zu reinigen.

lwanne 263

Definition von: Die Ölwanne dient dazu um Das Öl aufzufangen und anschließend wieder in den Motor zu Pumpen.

Lüfter 278,279

Definition von: Die Aufgabe des Kühlers ist es, die Temperatur des einströmenden Kühlmittels um etwa 5 bis n10 °C zu senken.

lzustandssensor 270

Definition von: Ein Ölzustandssensor in der Ölwanne kann den aktuellen Zustand des Schmiermittels zu ermitteln, indem er Viskosität Temperatur, Ölfüllstand und elektrische Feldstärke des Öls misst.

Längsblattfeder 392

Definition von: Starrachsen mit Längsblattfedern werden hauptsächlich in Nutzkraftwagen und für geländegängige Pkw als Hinterachsen und als lenkbare Vorderachsen verwendet.

Längslenkerachse 390

Definition von: Längslenker- und Verbundlenkerachsen sind breite, flache Achskonstruktionen. Sie ermöglichen gute Durchlademöglichkeiten im Fahrzeug.

Magnetzündanlage 463

Definition von: In den Magnetzündanlagen und Magnetgeneratoren wird die elektrische Energie durch drehende Magnete erzeugt.

Maulkupplung 513

Definition von: Maulkupplungen stellen eine bewegliche Verbindung zwischen einen Zugfahrzeug und einem Anhänger her.

McPherson-Federbeinachse 389

Definition von: Das McPherson-Federbein übernimmt die Aufgaben eines Lenkers und dient gleichzeitig zur Federung und zur Schwingungsdämpfung des Fahrzeugs.

ME-Motronic 189,190

Definition von: Bei der ME-Motronic steht das M für Motronic. Das E weist auf das elektronische Fahrpedak hin.

Mehrbereichs-Zündkerze 534

Definition von: Mehrbereichs-Zündkerzen heutiger Bauart decken bis zu zwei Wärmewert-Kennzahl-Bereiche ab.

Mehrbereichsöl 272

Definition von: Erfüllt ein Motorenöl die Viskositätsanforderungen mehrerer Einbereichsöle, so wird es als Mehrbereichsöl bezeichnet.

Mehrlenkerachse 389,391,392

Definition von: Mehrlenkerachsen gewährleisten in allen Fahrsituationen einen positiven Einfluss auf das Fahrverhalten. Über den gesamten Federweg bleiben Vorspur und Spurweite nahezu gleich. Auch bei Lastwechsel ergibt sich ein guter Geradeauslauf.

Mehrlochdüse 214

Definition von: Eingesetzt werden Ein- und Mehrlochdüsen. Die zahl der Löcher richtet sich nach der günstigsten Verteilung des Kraftstoffs im Verbrennungsraum und der Hubraumgröße des Zylinders.

Mehrpunkteinspritzung 180,185,190

Definition von: In der Mehrpunkteinspritzung dient das Drosselklappenpotenziometer zur Erkennung der Betriebszustände Leerlauf, Teillast und Volllast sowie als Notlaufsensor, wenn der Luftmengen- bzw. Luftmassenmesser ausgefallen ist.

Mehrscheibenkupplung 306,465

Definition von: Die Mehrscheibenkupplung, auch Lamellenkupplung genannt, überträgt trotz eines geringen Durchmessers, wegen der großen Zahl von Reibpaarungen, ein großes Drehmoment.

Mehrventiltechnik 235

Definition von: Unter Mehrventiltechnik versteht man wenn in Otto- und Dieselmotoren Zylinderköpfe mit bis zu sechs Ventilen je Zylinder eingesetzt sind.

Membranfederkupplung 304

Definition von: Die Wirkungsweise der Membranfederkupplung während des Auskuppelns ergibt eine besondere Federkennlinie. Die Pendelkraft ist an der Membranfederkupplung kurz nach den Auskuppeln am größten.

Membranfederkupplung gezogen 303

Definition von: Die Membrandfederzungen greifen in eine Nutr des Ausrückers. Außen ist die Membranfeder im Kupplungsdeckel gelagert. Wird der Ausrücker zum Auskuppeln von der Kupplung weggezogen, wirkt die Membranfeder als einseitiger Hebel und gibt dadurch die Druckplatte frei.

Membranpumpe 460

Definition von: Die Membranpumpe wird über ein Gestänge betätigt, das mit der Drosselklappe verbunden ist.

Membranzylinder 501

Definition von: Für die Betriebsbremsanlage werden Kolbenzylinder oder Membranzylinder verwendet.

Mengenstellwerk 208

Definition von: In elektronisch geregelten Axialkolbenpumpen erfolgt die Einspritzmengenregelung durch ein elektromagnetisches Mengenstellwerk.

Metallkatalysator 286

Definition von: gegenüber den Keramikkatalysatoren haben Metallkatalysatoren folgende Vorteile: geringerer Durchströmwiederstand, längere Haltbarkeit, höhere mechanische Belastbarkeit und schnelleres Erreichen der Anspringtemperatur, weil der Katalysator wegen der höheren Temperaturbeständigkeit näher am Auslasskrümmer eingebaut werden kann.

Miniblock-Feder 370

Definition von: Die Miniblock-Feder (Tonnenfeder) ist eine Entwicklung für den Pkw-Bau. Ihre Progressive Kennung wird durch Anwendung aller drei Möglichkeiten zur Erzielung einer progressiven Kennlinie erreicht.

Mono-Jetronic 187

Definition von: Die Mono-Jetronic ist ein elektronisches Einspritzsystem, bei der durch ein zentrales Einspritzventil alle Zylinder mit Kraftstoff versorgt werden. Die Einspritzung erfolgt intermittierend.

Motorbremse mit Auspuffklappe 507

Definition von: Die Motorbremse, auch Auspuffklappenbremse genannt, ist am weitesten verbreitet. Zum Bremsen wird die Drosselwirkung des Ansaugens und Ausstoßens ausgenutzt.

Motorbremse mit Konstantdrossel 507

Definition von: Der 2. und 3. Takt tragen bei der Motorbremse mit Auspuffklappe kaum zur Abbremsung bei, weil die komprimierte Luft des 2. Takt den Kolben bei seiner besserte Bremswirkung wurde durch den Einbau eines zusätzlichen Auslassventils erreicht, welches mit Betätigung der Motorbremse geöffnet wird.

Nachlauf 356

Definition von: Vor- und Nachlauf können als Winkel oder Strecke angegeben werden. Bei Nachlauf liegt der Schnittpunkt der Senkrechte durch die Radmitte nach.

Nachspur 353

Definition von: Nachspur hat ein Fahrzeug, wenn dieser Abstand vor der Achse größer als hinter der Achse ist.

Nassfilter 175

Definition von: In Nassfiltern durchströmt die angesaugte Luft ein Faserfiltereinsatz. Der Filtereinsatz ist mit Öl benetzt.

Navigationssystem 602

Definition von: Durch Navigationssysteme kann die Fahrsicherheit gesteigert werden, weil das Studium von Straßenkarten während der Fahrt entfällt.

Nebenantrieb 488

Definition von: Über Nebenantriebe werden die am Nutzkraftwagen montierte Aggregate (z.B. Betonpumpen, Autokräne) mit erforderlichen Antriebsleistung versorgt.

Nehmerzylinder 308

Definition von: Geber- und Nehmerzylinder sind über eine Rohr- und Schlauchleitung miteinander verbunden.

Niveauregulierung 378

Definition von: Herkömmliche Schwingungsdämpfer sind für mittleren Belastungen (Beladung, Kurvenfahrt, Bremse) und gute Fahrbahnen ausgelegt. Bei zunehmender Beladung oder Anhängerbetrieb sinkt das Fahrzeugheck ab, die Bodenfreiheit, der Fahrkomfort und der Federweg verschlechtern sich. Das Lenkverhalten wird unsicherer, die Empfindlichkeit gegen Seitenwind steigt und nachts nimmt die Blendgefahr für den Gegenverkehr zu. Um die Fahrsicherheit und den Komfort bei allen Belastungen konstant zu halten, kann die Fahrzeughöhe durch: hydraulische, pneumatische oder hydropneumatische Niveauregulierungen verstellt werden.

Nockenwelle 226,227

Definition von: Die Nockenwelle hat die Aufgabe, zum richtigen Zeitpunkt den Öffnungs- und Schließvorgang für die Ein- und Auslassventile zu steuern.

Nockenwellensensor 191

Definition von: Um das Anspringen des Motors zu beschleunigen, ist der Nockenwellensensor mit einem Schnellstartgeberrad und einem Doppelhallgeber versehen.

On Board Diagnose (OBD) 591

Definition von: On-Board-Diagnose (OBD) ist ein Fahrzeugdiagnosesystem. Während des Fahrbetriebes werden alle abgasbeeinflussenden Systeme überwacht, zusätzlich weitere wichtige Steuergeräte, deren Daten durch ihre Software zugänglich sind. Auftretende Fehler werden dem Fahrer über eine Kontrollleuchte angezeigt und im jeweiligen Steuergerät dauerhaft gespeichert. Fehlermeldungen können dann später durch eine Fachwerkstatt über genormte Schnittstellen abgefragt werden.

Parabelfeder 493

Definition von: Parabelfedern haben unterschiedliche Werkstoffdicken, sie sind parabelförmig gewalzt. Bei gleicher Federkraft haben Parabelfedern gegenüber den Blattfedern folgende Vorteile: geringere Masse, geringe Lagenzahl, daher Platz sparend und längere Haltbarkeit.

Partikelfilter 289

Definition von: Der Partikelfilter mindert hauptsächlich den Anteil an Rußpartikeln im Abgas. Er arbeitet ohne Zugabe von Additiven.

Partikelfiltersystem mit Additiven 290

Definition von: Das FAP-System benötigt zur Minderung der Rußpartikelemission ein Additiv.

Passive Sicherheit 434,435

Definition von: Die Passive Verkehrssicherheit umfasst alle konstruktiven Maßnahmen am Fahrzeug zur Minderung der Unfallfolgen.

passiver Stabilisator 371

Definition von: Durch den passiven Stabilisator wird das Kurvenverhalten verbessert, indem die Wankbewegung des Aufbaus vermindert wird.

Pax-System 398

Definition von: Pax-System sind Räder mit einem elastischen Stützring auf einer speziellen Felge und einem Reifen mit einer neuen Wulstform.

Pflanzenölmotor 296

Definition von: Pflanzenölmotoren erfordern eine motorische Anpassung an den Kraftstoff, da die Pflanzenöle geringere Cetanzahlen als Dieselkraftstoff ausweisen. Hier zu gehört z.B. der Einbau einer Kraftstoffvorwärmeinrichtung, da das Pflanzenöl zähflüssiger ist. Zusätzlich müssen Veränderungen an den Bauteilen des Einspritzsystems vorgenommen werden, da die Einspritzdüsen zur Verkokung neigen.

Planetengetriebe 329

Definition von: In einem automatischen Getriebe werden die Übersetzungen meist mit Hilfe von Planetengetrieben erzeugt. Die Vorteile des Planetengetriebes gegenüber einem Schaltmuffengetriebe sind: ohne Unterbrechung des Kraftflusses schaltbar, kompakte Bauweise und Verteilung der Kraft auf mehrere Zahnräder.

Pleuelstange 243,251

Definition von: Die Pleuelstange verbindet den Kolben mit der Kurbelwelle. Sie überträgt die Kolbenkraft auf die Kurbelwelle.

Prallscheibe 377

Definition von: Öl- und Gasraum sind in der Ausführung des Einrohrschwingungsdämpfer mit Prallscheibe nur unvollständig getrennt. Durch den obenliegenden Gasraum trennen sich beide Stoffe, da das Gas (z.B. Stickstoff) wegen seiner geringeren Dichte nach oben steigt.

Progressive Feder 369

Definition von: Durch eine progressive Feder, deren Kennlinie bei zunehmender Belastung immer mehr ansteigt, werden die Nachteile der Feder mit linearer Kennlinie ausgeglichen.

Pumpe-Düse-Einheit 217,218

Definition von: In der Pumpe-Düse-Einheit befinden sich die Hochdruckerzeugung, das Hochdruckmagnetventil zur Kraftstoffmengen- und Spritzbeginnregelung und die Einspritzdüse (mehrlochdüse) mit Düsenhalter in einer Baugruppe.

Pumpe-Düse-Leitung (PLD) 217,219,220

Definition von: Bei der Pumpe-Leitungs-Düse, sind die Einspritzdüsen und die Hochdruckpumpe mit Magnetventil in getrennten Bauteilen angeordnet.

Pumpe-Düse-System 217

Definition von: Diese Systeme spritzen die erforderliche Kraftstoffmenge zum richtigen Zeitpunkt für jeden Zylinder einzeln mit einem Druck von bis zu 2050bar in den Verbrennungsraum ein.

Pumpenumlaufkühlung 277,278

Definition von: Heute werden ausschließlich Pumpenumlaufkühlungen eingebaut. Die Strömung des Kühlmittels wird durch eine Pumpe erzeugt. Pumpenumlaufkühlungen haben folgende vorteile: eine Verringerung der Kühlmittelmenge, der kühler kann kleiner sein und muss nicht höher als der Motor angeordnet werden, die Temperaturdifferenz vor und nach dem Kühler kann geringer gehalten werden. Dadurch werden Wärmespannungen im Motor vermindert.

Rad 393,510

Definition von: Die Räder haben die Aufgabe, den Kontakt des Fahrzeugs zur Fahrbahn herzustellen.

Radaufhängung 386,389,489

Definition von: Die Radaufhängung verbindet die Räder mit dem Fahrzeugaufbau oder dem Fahrzeugrahmen und überträgt die Kräfte zwischen den Rädern und dem Fahrzeugaufbau.

Radbefestigung 394

Definition von: Die Radbefestigung hat die Aufgabe, die Räder fest und zentrisch mit der Radnabe zu verbinden. Die Verbindungen sollen einfach zu lösen und zu befestigen sein.

Radbremse 509

Definition von: in Mittelschweren und schweren Nutzkraftwagen werden pneumatisch betätigte Scheiben- und Trommelbremsen verwendet.

Radiallager 254

Definition von: Radiallager übertragen Kräfte, die quer zur Drehachse wirken.

Radlager 388

Definition von: Radlager haben die Aufgabe, die Räder leicht drehbar zu lagern und Radführungskräfte zu übertragen.

Radscheibe 393

Definition von: Die Radscheibe hat die Aufgabe, die Anschlussflansche der Radnaben mit den Felgen zu verbinden.

Radschutz 600

Definition von: Ein Rad- und Abschleppschutz löst Alarm aus, wenn das Fahrzeugbewegt wird.

Radsensor 343

Definition von: Die Radsensoren liefern dem Steuergerät Angaben über die Raddrehzahlen, Differenzdrehzahlen zwischen den Vorderrädern bei Kurvenfahrt und Differenzdrehzahlen zwischen den Vorder- und Hinterrädern.

Radstand 353

Definition von: Der Radstand ist der Abstand zwischen den Radmitten der Vorder- und Hinterräder.

Radstellung 353

Definition von: Die Radstellungen werden bestimmt durch: Spurweite, Radstand, Vor- oder Nachspur, Sturz, Lenkrollhalbmesser, Spreizung, Vorlauf oder Nachlauf und Spurdifferenzwinkel.

Radunwucht 400,401

Definition von: Eine Radunwucht entsteht durch eine ungleiche Massenverteilung des Reifens und/oder Felge.

Radzylinder 413

Definition von: Die Radzylinder erzeugen mit ihren Kolben die erforderlichen Spannkräfte für die Betätigung der Bremsbacken.

Raildruck 220

Definition von: Durch den veränderlichen Raildruck von 500 Bar im Leerlauf und bis zu 1800 Bar bei Volllast und die variable Ventilöffnungszeit des Injektors, wird die erforderliche Einspritzmenge bereitgestellt.

RDS 603

Definition von: Durch Verknüpfung mit anderen Kommunikationssystemen wie RDS oder TMC können z.B. Staumeldungen oder Verkehrsbeeinträchtigungen durch Baustellen in die Streckenberechnung des Navigationscomputer einfließen.

Reflektorarten 562

Definition von: Es gibt folgende Reflektorarten: Paraboloidreflektor, Freiflächenreflektor,Stufenreflektor und Ellipsoidreflektor.

Reflexiosschalldämpfer 284

Definition von: In Reflexionsschaldämpfern wird die Schallenergie der Schallwellen durch fortwährende Reflexion an festen Wänden vermindert.

Regensensor 580

Definition von: Regensensoren haben die Aufgabe, die Scheibenwischanlage bei Regen automatisch einzuschalten, sowie die Wischgeschwindigkeit der Regenintensität anzupassen.

Reifendruckkontrollsystem 511

Definition von: Das Reifendruck-Kontrollsystem hat die Aufgabe, den Fahrer FRühzeitig über einen Druckabfall im Reifen zu informieren.

Reisegeschwindigkeitsregelung, adaptive 429

Definition von: Die Adaptive Reisegeschwindigkeitsregelung hat die Aufgabe, den Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug abhängig von der Fahrzeuggeschwindigkeit einzuhalten.

Rillenkugellager 320,388

Definition von: Eine Einfache Lagerung der Wellen bei Starrachsen ist durch Rillenkugellager möglich. Diese Lager können Radial- und Axialkräfte aufnehmen.

Rollbalg 494

Definition von: Roll- und Faltenbälge können, wie die Schraubfedern, keine Rad- bzw. Achsführungskräfte aufnehmen.

Rollenkette 465

Definition von: Die Kraftübertragung bei Krafträdern erfolgt über Ketten- oder Stirnräder. Für den Kettenantrieb werden endlose einfache oder doppelte Rollen- oder Hülsenketten ohne zusätzliche Spannvorrichtung verwendet.

Rollenkettenantrieb 226,467

Definition von: Die Kraftübertragung der Nockenwelle erfolgt über Kettenräder und einfache oder doppelte Rollenketten. Da die Kraftübertragung auf Grund der Beschleunigungs- und Verzögerungskräfte im Kurbeltrieb nicht immer gleichmäßig ist, neigen die Rollenketten zum Schwingen und damit zur Geräuschentwicklung.

Rollenkipphebel 229

Definition von: Der Kipphebel überträgt den Nockenhub direkt von der unterhalb liegenden Nockenwelle, von der Stoßstange oder vom Stößel betätigt, auf das Ventil.

Rootsgebläse 242

Definition von: Das Rootsgebläse hat zwei Rotoren, deren drei Flügel um 60° verschränkt sind. Die Zwei Rotoren bewegen sich berührungslos gegeneinander und dem Gehäuse.

Rotationsschwingungsdämpfer 471

Definition von: Im Rotationsschwingungsdämpfer wird über ein Hebelwerk die Drehung der Schwinge auf den Rotationskolben übertragen, der das Dämpferöl beim Einfedern in die Druckstufenkammer, während des Ausfederns in die Zugstufenkammer pumpt. Ein Ausgleichsbehälter mit Gaspolster verhindert Schaum- und Kavitationsbläschen.

Rotor 204

Definition von: Der Prüfmotor ist mit der Kupplung des Rotors der Leistungsbremse verbunden.

Rotorpumpe 268

Definition von: In der Rotorpumpe (auch Kapsel- oder Eatonpumpe genannt) treibt ein Innenrad das exzentrisch angeordnete Außenrad an. Bei der Bewegung eines Zahnes aus der Zahnlücke heraus entsteht durch Volumenvergrößerung ein Unterdruck.

Run Flat Reifen 398

Definition von: Reifen mit Notlaufeigenschaft.

Rückhaltesystem 435

Definition von: Wirkungsvolle Rückhaltesysteme sind der Sicherheitsgurt und der Airbag. Elektronisch gesteuerte Gurtstraffer erhöhen die Wirksamkeit der Sicherheitsgurte.

Rücklauffreies Kraftstoffsystem 182

Definition von: Durch ein Rücklauffreies Kraftstoffsystem strömt kein im Motorraum erwärmter Kraftstoff in den Kraftstoffbehälter zurück. Dadurch wird eine Abnahme der dampfförmigen Kohlenwasserstoffemissionen im Kraftstoffbhälter und somit eine Entlastung des Aktivkohlebehälters bei.

Sattelkupplung 513

Definition von: Durch Sattelkupplungen werden bewegliche Verbindungen zwischen einen Sattelfahrzeug und einem Auflieger (Trailer) hergestellt.

Saugluft-Bremskraftverstärker 409

Definition von: Der Saugluft-Bremskraftverstärker arbeitet mit dem Druckunterschied zwischen den Druck im Ansaugrohr des Viertakt-Ottomotors und dem Umgebungsluftdruck.

Saugrohr. Stufenlos 236

Definition von: Bei dem Stufenlos verstellbaren Saugrohr wird durch das Verdrehen des Walzendrehschiebers die Länge des Ansaugweges vollvariabel den Motordrehzahlen angepasst.

Saugrohrdrucksensor 184

Definition von: Ein Saugrohrdrucksensor ist zur Ermittlung der vom Motor angesaugten Luftmasse im Steuergerät oder direkt am Ansaugrohr oder in Ansaugrohrnähe befestigt und erfasst so den absoluten Saugrohrdruck.

Schalldämpfung 284

Definition von: Nach der StVZO gelten für den Betrieb von Kraftfahrzeugen folgende Außengeräuschgrenzewerte: PKW 80dB, LKW 84 dB, Motorrad 86 dB. Daher ist es erforderlich, die Abgasgeräusche zu Mindern. Eine Minderung der Abgasgeräusche ist durch eine Verringerung der Schallenergie möglich.

Schaltelement 332

Definition von: in automatischen Getrieben werden für die Schaltung der Gänge folgende Schaltelemente verwendet: Lamellenkupplung, Freilauf und Bremsband.

Schaltgetriebe 483,484

Definition von: Um möglichst hohe Transportleistungen zu erreichen, ist es insbesondere bei schweren Fahrzeugen erforderlich, in allen Geschwindigkeitsbereichen hohe Zugkraftwerdte zur Verfügung zu haben. Werden bei Nutzkraftwagen bis 12t zul. Gesamtgewicht 4-6 Gang-Getriebe eingesetzt, haben Fahrzeuge mit einem zul. Gesamtgewicht bis zu 40 t 8-16 Gang-Getriebe.

Schaltkranz 314

Definition von: Zur Schaltung eines Ganges wird die Schaltmuffe über den Schaltkranz des entsprechenden Gangrades geschoben. Dadurch ist das Gangrad mit der Hauptwelle formschlüssig verbunden.

Schaltmuffe 314,316

Definition von: Die Jeweilige Verbindung der Gangräder mit der Hauptwelle erfolgt über Schaltmuffen.

Schaltmuffengetriebe 314,315

Definition von: Die Gangräder eines Schaltmuffengetriebes sind auf der Hauptwelle drehbar, aber nicht seitlich verschiebbar gelagert.

Schaltsaugrohr 235

Definition von: Mit Hilfer variabler Ansaugrohrlängen kann der Liefergrad und dadurch die Leistung eines Motors gesteigert werden.

Scheiben eingeklebt 441

Definition von: Eingeklebte Scheiben haben folgende Vorteile: spannungsfreier Einbau der Scheibe, bei einem Unfall bleibt die Scheibe im Fensterauschnitt, tragendes Bauteil, Steifigkeit wird erhöht und Einsparung von Stahl, die Karosserie wird Leichter.

Scheibenbremse 415,509

Definition von: Die Scheibenbremse dient dazu, das Fahrzeug zu verzögern und zu Stoppen.

Scheibenrad 393

Definition von: Scheibenräder haben meist die Form einer Schüssel. Radschüsseln (Scheibenräder) werden durch Tiefziehen aus Stahlblech geformt und durch Schweißen an die Felge befestigt.

Scheinwerfer 561

Definition von: Der Scheinwerfer ist eine Leuchte, in der das durch ein Leuchtmittel (z. B. Glühlampe, Gasentladungslampe, Bogenlampe, Leuchtdiode) erzeugte Licht durch scharfe Bündelung der Lichtstrahlen (Reflexion oder Brechung) in eine Richtung gelenkt wird.

Scheinwerferreflektoren 562

Definition von: Scheinwerferreflektoren haben die Aufgabe, das von der Lampe erzeugte Licht aufzufangen und so zu reflektieren, dass mit oder ohne Streuscheibe die gewünschte Lichtverteilung auf die Fahrbahn erfolgt.

Schicht-Katheizen 192

Definition von: Eine besondere Betriebsart des Schichtladungs-Betrieb ist das Schicht-Katheizen. Der Kraftstoff wird dabei im Schichtbetrieb mit hohem Luftüberschuss zuerst im Verdichtungstakt und dann noch einmal im Arbeitstakt eingespritzt.

Schlepphebel 229

Definition von: Der Schlepphebel wird direkt von der Nockenwelle betätigt und überträgt den Nockenhub auf die Ventile.

Schleuderluftfilter 176

Definition von: Schleuderluftfilter versetzen die einströmende Luft durch Leichtbleche in Rotation. Die Fliehkräfte Schleudern den Staub an die Filterwandung. Von dort wird der Staub vom Luftstrom zum Sammelbehälter oder ins Freie transportiert.

Schneckengetriebe 344

Definition von: Im Torsen- Ausgleichsgetriebe erfolgen Kraftübertragung und Drehzahlausgleich durch ein Schneckengetriebe. Torsen-Ausgleichsgetriebe werden als Ausgleichsgetriebe zwischen den Antriebsrädern und im Verteilergetriebe zwischen den Antriebsachsen eingesetzt.

Schnellstartgeberrad 191

Definition von: Um das Anspringen des Motors zu beschleunigen, ist der Nockenwellensensor mit einem Schnellstartgeberrad und einem Doppelhallgeber versehen.

Schraubenfeder 370

Definition von: Schraubfedern für die Federung des Fahrzeugaufbaus sind Schraubendruckfedern. Sie werden durch Aufwickeln von erwärmten Federstahldraht auf einen Dorn mit anschließendem Härten und Anlassen hergestellt.

Schraubenfederkupplung 304

Definition von: Die Anpresskraft der Kupplungsscheibe wird von mehreren Schraubfedern erzeugt, die zwischen dem Kupplungsdeckel und der Kupplungsdruckplatte angeordnet sind.

Schrägkugellager 388

Definition von: Für die Lagerung einzeln aufgehängter Räder werden meist Kegelrollenlager oder zweireihige Schrägkugellager verwendet.

Schräglenkerachse 391,392

Definition von: Die Radführung erfolgt durch breit ausladende Dreieckslenker. Durch die weit voneinander entfernt liegenden Lenkerlagerungen können die Kräfte gut aufgenommen werden und es ist eine genaue Führung des Rades möglich.

Schrägschulterfelge 510

Definition von: Schrägschulterfelgen sind geteilte oder ungeteilte Felgen mit einer Felgenschulterneigung von 5°

Schrägverzahnung 320,339

Definition von: Schrägverzahnte und bogenförmig verzahnte Kegelräder haben gegenüber den geradeverzahnten Kegelrädern einen ruhigen Lauf, da immer mindestens zwei Zähne des Kegelrades mit dem Tellerrad im Eingriff sind.

Schubgliederband 337

Definition von: Das Schubgliederband besteht aus etwa 300 gestanzten Schubgliedern, die in ihren seitlichen Ausklinkungen von zwei Paketen aus jeweils zehn dünnen Stahlbändern geführt werden. Das Motordrehmoment wird von den Schubgliedern übertragen, die vom treibenden zum getriebenen Kegelscheibenpaar gedrückt werden,

Schwimmer 457

Definition von: Die Schwimmereinrichtung mit Schwimmer und Schwimmernadelventil hat die Aufgabe, den Kraftstoffstand, und damit den Kraftstoffvorrat in der Schwimmerkammer konstant zu halten.

Schwingungsdämpfer 245,375,377

Definition von: Schwingungsdämpfer wandeln den größten Teil der Bewegungsenergie in Wärmeenergie um. Sie Dämpfen die Schläge der Fahrbahn ab.

Schwungrad 243,256

Definition von: Vom Schwungrad wird die ungleichmäßige Krafteinwirkung während der Arbeitsspiele ausgeglichen. Ein Teil der Energie des Arbeitsspiels wird vom Schwungrad gespeichert und während der Leertakte abgegeben. Die Kurbelwelle dreht sich deshalb mit nahezu gleichförmiger Umfangsgeschwindigkeit.

SCR-Katalysator 288

Definition von: Der SCR-Katalysator mindert hauptsächlich den Anteil an Stickoxiden im Abgas. Als Stickoxide werden zusammenfassend Verbindungen von Stickstoff und Sauerstoff bezeichnet.

Seitenaufprallschutz 436

Definition von: Bei Verkehrsunfällen kommt es durch seitliche Kollisionen zu den meisten Verkehrstoten. In den Türen und in der C-Säule angeordnete Airbags schützen die Fahrzeuginsassen vor Verletzungen.

Seitenkanalpumpe 172

Definition von: Die Seitenkanalpumpe kann einen maximalen Förderdruck von 2 Bar liefern. Sie wird als Förderpumpe für Zentraleinspritzungen oder als Vorförderstufe bei zweistufigen Kraftstoffförderpumpen eingesetzt.

Sekundärantrieb 466

Definition von: Der Sekundär Antrieb überträgt beim Kraftrad die Antriebskraft vom Getriebe zum Hinterrad.

Sekundärmanschette 407

Definition von: Die hintere Kolbenfläche des Druckstangenkolbens wird mit einer Sekundärmanschette, der Zwischenkolben mit zwei Trennmanschetten abgedichtet.

Selbstzündung 196

Definition von: Am Ende des Verdichtungtakts liegt die Temperatur der verdichteten Luft über der Selbstentzündungstemperatur des Kraftstoff-Luft-Gemisches. Kurz nach dem Einspritzen des Kraftstoffes kommt es zur Selbstentzündung

Select-High-Regelung (SHR) 423

Definition von:Das Rad mit der größeren Bodenhaftung bestimmt den Bremsdruck einer Achse. Der Bremsweg wird gegenüber SLR verkürzt, aber das Rad mit der kleineren Bodenhaftung blockiert. Ein blockiertes Vorderrad verschlechtert die Lenkbarkeit des Fahrzeuges und ein blockiertes Hinterrad kann zum Ausbrechen des Fahrzeughecks führen.

Select-Low-Regelung (SLR) 423

Definition von: Das Rad mit der geringeren Bodenhaftung bestimmt den Bremsdruck einer Achse. Daraus ergibt sich die größte Fahrstgabilität, weil keine Gier- bzw. Lenkmomente auftreten. Allerdings verlängert sich der Bremsweg, weil an dem anderen Rad der höhere Bremsdruck nicht genutzt wird.

Servoelectric 364

Definition von: In der Servolectri (elektrische Servolenkung) wird die Hilfskraft von einem Elektromotor erzeugt.

Servolenkung 363

Definition von: Die Hydraulisch unterstütze Hilfskraftlenkung kann mit einem Zahnstangen- oder Kugelumlauf-Lenkgetriebe kombiniert werden.

Servotronic 364

Definition von: Über den elektro-hydraulischen Wandler, das Steuergerät und den elektronischen Tachometer wird das Drehschieberventil fahrgeschwingdigskeitsabhängig bestätigt.

Sichelpumpe 268

Definition von: Sichelpumpen werden meist direkt von der Kurbel- oder Getriebeeingangswelle angetrieben

Sicherheitsglas 441

Definition von: Verbunsdsicherheitsglas besteht aus zwei oder mehreren, auch unterschiedlichen dicken Glasscheiben, die durch Kunststofffolien verklebt sind.

Sicherheitsgurt 435

Definition von: Der Sicherheitsgurt ist ein Rückhaltesystem in Kraftfahrzeugen.

Sicherheitslenksäule 362

Definition von: Die Sicherheitslenksäule besteht aus: Lenkrad mit Pralltopf und Airbag, Lenkspindel mit kardanischer Aufhängung und das Mantelrohr, das am Fahrzeugaufbau befestigt ist und die Lagerung der Lenkspindel übernimmt.

Sicherheitssystem 397

Definition von: Eine Verbesserung der aktiven Verkehrssicherheit wird erreicht durch den Einsatz von Reifennotlaufsystem und Reifendruckkontrollsystemen.

Siebfilter 174

Definition von: Die Filterwirkung wird dadurch erreicht, dass die Abmessungen der Maschen kleiner sind als due Verunreinigungen (Siebwirkung)

Signalanlage 567

Definition von: Die Signalanlage hat die Aufgaben, andere Verkehrsteilnehmer zu warnen (Hupe, Lichthupe), Fahrtrichtungsänderungen anzuzeigen (Blinklampen) und das Abbremsen des Fahrzeugs (Bremslicht) erkennbar zu machen.

Signalhornanlage 568

Definition von: Kraftfahrzeuge müssen Signalhornanlagen haben. Zugelassen sind auch mehrere Anlagen. Diese müssen aber so geschaltet sein, dass nur jeweils eine Anlage betrieben werden kann.

Speicherkatalysator 287

Definition von: Speicherkatalysatoren werden z.B. in Benzin-Direkteinspritzmotoren eingesetzt. Diese Motoren arbeiten verbrauchsgünstig meist mit mageren Gemischen.

Sperrdifferential automatisch 343

Definition von: Die Sperrung des Ausgleichsgetriebes erfolgt automatisch.

Spurdifferenzwinkel 356,360

Definition von: Der Spurdifferenzwinkel ist der Unterschied der Einschlagwinkel zwischen dem kurveninneren und dem kurvenäußeren Rad. Dieser Winkel wird bei 20° Lenkeinschlag des kurveninneren Rades gemessen.

Spurstabilität 426

Definition von: Je genauer ein Fahrzeug einer Fahrspur folgt die dem Lenkwinkeleinschlag entspricht, desto besser ist die Spurstabilität. Fahrzeug ohne ESP zeigen je nach Schräglaufwinkel an den Rädern ein Eigenlenkverhalten. Das Fahrzeug gier um die Hochachse. ESP erfasst dieses Fahrverhalten und erzeugt durch einen gezielten Bremseingriff ein ausgleichendes Giermoment.

Spurstange 359,360,361

Definition von: Die Spurstange bildet meist die kurze Seite des Lenktrapezes. Sie verbindet die Spurstangenhebel mit dem Lenkgetriebe. Bei einer starren Vorderachse ist die Spurstange ungeteilt, da sich der Abstand der Achsschenkelbolzen nicht verändert werden kann.

Spurstangenhebel 359

Definition von: Jeder Achsschenkel hat einen Spurstangenhebel, an dem die Lenkkräfte über die Spurstange meist direkt angreifen.

Spurweite 353

Definition von: Die Spurweite ist der Abstand der Räder einer Achse, gemessen von Reifenmitte zu Reifenmitte auf der Standebene. Bei Zwillingsrädern ist es der Abstand von Mitte Zwillingsrad zu Mitte Zwillingsrad.

Starrachse 388,392

Definition von: Die beiden Achsschenkel einer Achse sind starr miteinander verbunden. Ein- oder Ausfederbewegungen eines Rades beeinflussen immer die Radstellung des anderen Rades.

Startanlage 64,555

Definition von: Die Startanlage des Kraftfahrzeugs hat die Aufgabe, die Kurbelwelle des Verbrennungsmotors mit der zum Anspringen notwendigen Mindeststartdrehzahl zu drehen.

Starter-Generator 527

Definition von: Im Starter-Generator sind Starter und Generator in einem Gehäuse zu einer Baueinheit zusammengefasst.

Starterart 557,558

Definition von: Die Starterarten werden nach dem Verfahren, mit dem das Ritzel zum Einspuren gebracht wird unterschieden in:Schraubtrieb, Schub-Schraubtrieb und Schubtrieb.

Startermotor 555

Die Wirkungsweise des elektrischen Startermotors beruht auf der Umkehrung des Generatorprinzips. Fließt durch einen nim Magnetfeld befindlichen Leiter ein Strom, so wird der Leiter quer zum Magnetfeld bewegt. Auf einen vom elektrischen Strom durchflossenen Leiter im Magnetfeld wirkt eine Kraft.

Starthilfsanlage 201

Definition von: Starthilfsanlagen haben die Aufgabe, das Anspringen des kalten Dieselmotors zu erleichtern.

Stauklappe 184

Definition von: Die Stauklappe wird durch die vom Motor angesaugte Luftmenge gegen die Kraft einer Rückstellfeder ausgelenkt.

Steilschulterfelge 510

Definition von: Steilschulterfelgen sind ungeteilte Tiefbettfelgen mit einer Felgenschulterneigung von 15°.

Steuergerät 584

Definition von: Steuergeräte von elektronischen Systemen im Kraftfahrzeug berechnen aus den Eingangssignalen der Sensoren mit Hilfer gespeicherter Kennfelder und Rechenverfahren die Ansteuersignale für die Aktoren.

Steuergerät eigendiagnosefähig 453

Definition von: Elektronische Systeme mit eigendiagnosefähigen Steuergeräten haben die Fähigkeit, ihre Peripherie größtenteils selbst zu überwachen und auftretende Fehler zu Speichern.

Steuerkette 109

Definition von: Die Anordnung der Bauteile einer Steuerung in der Reihenfolge des Wirkungsablaufs zwischen Eingang- und Ausgangsgröße wird als Steuerkette bezeichnet.

Steuerkolben 186

Definition von: Die angesaugte Luft anströmt durch den Luftmengemesser und hebt dabei die Stauscheibe an. Über ein Hebelsystem wird dabei der Steuerkolben des Mengenverteilers verschoben.

Stirnradantrieb 226

Definition von: Die Kraftübertragung zwischen Kurbelwelle und Nockenwelle erfolgt durch schrägverzahnte Stirnräder.

Stirnradausgleichsgetriebe 342

Definition von: Stirnradausgleichsgetriebe sind kostenaufwändigere Ausgleichsgetriebe und werden daher im Kraftfahrzeugbau selten verwendet.

Stirnradgetriebe 341

Definition von: Bei quer zur Fahrtrichtung angeordneten Motoren muss der Kraftfluss zu den Antriebsrädern nicht umgelenkt werden. Dort können schrägverzahnte Stirnradgetriebe verwendet werden. Sie sind kostengünstiger herzustellen und erfordern weniger Einstellarbeit als Kegelradgetriebe.

Stoßstange 230

Definition von: Die Stoßstange hat die Aufgabe, den Hub des Nockens auf den Kipphebel zu übertragen. ACHTUNG: Hier wird nicht von der Karosserie Stoßstange gesprochen!

Streuscheibe 564

Definition von: Die Streuscheibe besteht aus strukturiertem Glas oder Kunststoff und sorgt für die gewünschte Verteilung des Lichts auf die Fahrbahn.

stufenloses Getriebe 336

Definition von: In einem Stufenlosen Getriebe, wird eine gewünschte Geschwindigkeit mit einem stufenlosen Übersetzungslauf erreicht. Dadurch kann der günstigste Drehzahlbereich ohne zu große Abweichungen eingehalten werden.

Stufenreflektor 563

Definition von: Der Stufenreflektor ist aus mehreren Teilreflektoren zusammengesetzt, die noch aus mehreren kaum zu erkennenden Flächen nach dem Prinzip des Freiflächenreflektors bestehen können.

Sturz 354

Definition von: Der Sturz ist der Winkel der Radebene und der Senkrechten auf die Standebene des Fahrzeugs. Die Räder sind dabei in Geradeausstellung.

Sturz, negativ 354

Definition von: Negativer Sturz ist wenn das Rad oben nach innen geneigt ist.

Sturz, positiv 354

Definition von: Der Sturz ist Positiv wenn das Rad oben nach außen geneigt ist.

Tailored Blanks 439,440

Definition von: Tailored Blanks entstehen durch das Fügen von Blechen unterschiedlicher Dicke und Festigkeit.

Takt 157

Definition von: Es gibt vier Takte: Takt 1. = Ansaugen, Takt 2. = Verdichten, Takt 3.= Arbeiten, Takt 4. = Ausstoßen.

Taktgeber 584

Definition von: Der Taktgeber bestimmt die zeitliche Steuerung des Rechenablaufs.

Tandem-Hauptzylinder 407,408

Definition von: Im Tandem-Hauptzylinder sind zwei hintereinander liegende Kolben und damit zwei voneinander getrennte Druckräume in einem Gehäuse angeordnet.

Tandem-Hauptzylinder mit gefesselter Kolbenfeder 409

Definition von: Dieser Hauoptzylinder hat im Druckstangenkolben eine Schraube, mit der die Kolbenfeder über die Anschlaghülse vorgespannt und gefesselt wird.

Tandem-Hauptzylinder, gestuft 408

Definition von: Fahrzeuge mit II-Bremskreusaufteilung können mit einem gestuften Tandem-Hauptzylinder ausgerüstet sein. Die Fläche des Zwischenkolbens ist kleiner als die des Druckstangenkolbens.

Taumelscheibenkompressor 596

Definition von: Es werden überwiegend Taumelscheibenkompressoren für Klimaanlagen verwendet. Je nach Bauart befinden sich im Kompressor 3 bis 10 Kolben, denen jeweils ein Federbelastet Ansaug - und Auslassventil zugeordnet ist.

Thermostat 281

Definition von: Die Ventilstellung des Thermostaten bestimmt die Kühlmittelmenge, die durch den Kühler strömt und beeinflusst dadurch die Betriebstemperatur des Motors

Tiefbettfelge 394

Definition von: Eine Tiefbettfelge ist immer einer ungeteilte Felge mit einer Felgenschulterneigung von 5°.

Top-Feed-Einspritzventil 182,183

Definition von: Das Top-Feed-Einspritzventil wird von oben axial vom Kraftstoff durchströmt.

Traktionskontrolle 472

Definition von: In Krafträdern mit hoher Motorleistung und großem Fahrzeuggewicht werden Systeme mit Traktionskontrolle mit dem ABS gekoppelt.

Transaxleantrieb 299

Definition von: Transaxle-Bauweise ist dadurch gekennzeichnet, dass der Motor und die Kupplung auf der Vorderachse, Getriebe und Ausgleichsgetriebe auf der Hinterachse liegen.

Trennkolben 377

Definition von: Gas- und Ölraum sind im Schwingungsdämpfer mit Trennkolben vollständig getrennt. Der Schwingungsdämpfer mit Trennkolben kann in beliebiger Lage eingebaut werden.

Triebsatzschwinge 466,467

Definition von: Zum Antrieb für Motorroller wird eine Triebsatzschwinge eingebaut. Sie besteht aus dem Motor, Variator, Kupplung und dem Hinterachsantrieb.

Tripode-Gelenk 347

Definition von: Tripode-Gelenke sind Gleichlaufgelenke, die einen Beugungswinkel von etwa 20° und eine Längsbeweglichkeit bis zu 30 mm ermöglichen.

Trockenluftfilter 176

Definition von: In Trockenluftfiltern erfolgt die Reinigung der Luft durch Papierfiltereinsätze. Die Filterwirkung ist abhängig von der Maschenweite des Filterpapiers.

Trockensumpfschmierung 267

Definition von: Die Trockensumpfschmierung arbeitet nach dem Prinzip der Druckumlaufschmierung. Durch eine Rückförderpumpe gelangt aber das Öl aus einer flachen Ölwanne in einen Vorratsbehälter.

Trommelbremse 412,414,509

Definition von: Der Bremsträger ist an der Radaufhängung befestigt. An dem Bremsträger sind die Bremsbacken beweglich angebracht. Bremstrommel und Rad sind an der Radnabe befestig. Die Trommelbremse dient zum verzögern und Abbremsen des Fahrzeugs.

Türsteuergerät 601

Definition von: Fahrzeuge, die mit vernetzen Komfortsystemen ausgestattet sind, besitzen Türsteuergeräte, die neben der Steuerung des Fensterhebers die Aufgaben der Zentralverriegelung sowie der Außenspiegelverstellung und - Beheizung übernehmen.

Ultraschall-Innenraumüberwachung 600

Definition von: Der Innenraum des Fahrzeugs kann durch einen Ultraschall-Innenraumschutz überwacht werden. Ein Ultraschallsender sendet Zltraschallwellen mit einer Frequenz von 20 kHz durch den Innenraum des Fahrzeugs. Diese werden von einem Detektor empfangen und ausgewertet.

Umluftbetrieb 593

Definition von: Im Umluftbetrieb wird vom Gebläse keine Luft von außen angesaugt, sondern die vorhandene Innenraumluft wird umgewälzt. Die Abkühlung bzw. Erwärmung der Innenraumluft wird dadurch beschleunigt.

Umschaltklappe 236

Definition von: Die Umschaltklappen werden in Abhängigkeit vom Saugrohrdruck geschaltet oder drehzahlabhängig vom Motorsteuergerät gesteuert.

ungedämpfte Federung 368

Definition von: Die Einfachste Art einer ungedämpften Federung besteht aus einer einseitig fest eingespannten Feder, deren andere Seite mit einer freischwingenden Masse fest verbunden ist.

Unterbodenschutz 447

Definition von: Die Unterseite der Kraftfahrzeuge wird durch den Unterbodenschutz vor Korrosion geschützt. Die Beschichtungen können auf Basis von Wachs, Bitumen oder Kautschuk erfolgen.

Untersteuern 353,426

Definition von: Untersteuerndes Fahrverhalten: Die Schräglaufwinkel der Vorderräder sind größer als die der Hinterräder.

Unwucht Dynamisch 400

Definition von: Um eine statische und eine dynamische Unwucht auszugleichen, müssen die Ausgleichsmassen so am Rad befestigt werden, dass die Kräfte und die Drehmomente ausgeglichen sind.

variable Schwingungsdämpfer 376

Definition von: Variable Schwingungsdämpfer weisen in ihrer Kennlinie drei verschiedene bereiche auf. Im ersten Bereich werden kleine Unebenheiten einer glatten Fahrbahn durch die progressive Kennlinie gut getilgt. Der degressive Verlauf im mittleren Bereich dämpft auch größere Unebenheiten einer welligen Fahrbahn. im dritten Bereich sichert die progressive Kennlinie bei hohen Geschwindigkeiten die Fahrbahnsicherheit auch bei welligen Fahrbahnen.

variable Übersetzung 362

Definition von: Eine Zahnstange mit variabler Übersetzung ist so gestaltet, dass sie im normalen Fahrbetrieb direkt wirkt und während des Aus- und Einparkens leicht zu betätigen ist.

Ventilhubsteuerung 237

Definition von: Das Einlassventil wird von einem Nocken der Nockenwelle über einen Kipphebel betätigt. Um die Reibung zwischen Nocken und Zwischenhebel, sowie zwischen Zwischenhebel und Kipphebel klein zu halten, erfolgt die Bewegungsübertragung jeweils über eine Rolle.

Verbundlenkerachse 390

Definition von: Die beiden Längslenker sind an einem Ende durch einen Achskörper miteinander verbunden. Der Achskörper besteht aus tosionsweichen aber biegesteifen Profilen.

Verbundssicherheitsglas 441

Definition von: Verbundsicherheitsglas besteht aus zwei oder mehreren, auch unterschiedlich dicken Glasscheiben, die durch Kunststofffolien verklebt sind.

Verdampfer 595

Definition von: Im Verdampfer herrscht geringer Druck(etwa 1,2 Bar.) Dadurch sinkt der Siedepunkt des Kältemittels und es verdampft.

Verteilereinspritzpumpe 208,211

Definition von: Die Verteilereinspritzpumpe wird über Zahnriemen oder Zahnräder von der Kurbelwelle angetrieben. Das Übersetzungsverhältnis zwischen der Kurbelwelle und der Verteilereinspritzpumpe beträgt 2:1.

Verteilergetriebe 344,487

Definition von: Torsen-Ausgleichsgetriebe werden als Ausgleichsgetriebe zwischen den Antriebsrädern und im Verteilergetriebe zwischen den Antriebsachsen eingesetzt.

Verteilerkolben 209

Definition von: Der Verteilerkolben ist mit der Hubscheibe fest verbunden und führt Hub- und Drehbewegungen aus.

Vierfunken-Zündspule 548

Definition von: Die Vierfunken-Zündspule erzeugt wie die Zweifunken-Zündspule pro Zündimpuls zwei Zündfunken, die durch die Dioden jeweils zu zwei Zündkerzen geleitet werden.

Vierkreisschutzventil 499

Definition von: Das Vierkreisschutzventil verteilt die Druckluft auf: zwei Zugwagen-Bremskreis, einen Bremskreis für Feststellbremse und Anhänger und den Kreis für Nebenverbraucher (z.B. Betätigungszylinder der Dauerbremsanlage.)

Visco-Lok 343

Definition von: Die Kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Antriebskegelrad und dem ausgleichsgehäuse erfolgt bei bei der Vico-Lok-ausgleichssperre durch eine Lamellenkupplung.

Viscokupplung 344,345

Definition von: Innerhalb der Viscokupplung sind die außenverzahnten Kupplungslamellen mit dem Gehäuse verbunden. Die Innenverzahnten Lamellen haben eine formschlüssige Verbindung mit der Ausgangswelle.

Vorderachse 489

Definition von: Vorderachsen von Nutzkraftwagen sind lenkbare Staarachsen. Sie können als Faust- oder Gabelachse gebaut werden.

Vorderradantrieb 299

Definition von: Motor, Kupplung, Getriebe und Achs- und Ausgleichsgetriebe werden zu einer kompakten Baueinheit zusammengefasst und liegen im Bereich der angetrieben Vorderachse.

Vorförderpumpe 209

Definition von: In Kraftfahrzeugen, bei denen lange Leitungswege oder große Höhenunterschiede zwischen dem Kraftstoffbehälter und der Einspritzpumpe überwunden werden müssen, ist zwischen diesen Bauteilen eine Vorförderpumpe angeordnet.

Vorglühanlagen 201,202

Definition von: Die Vorglühanlagen mit Glühkerzen wird bei Dieselmotoren in geteilten Brennräumen und bei direkteinspritzenden Dieselmotoren für Pkw sowie für NKW mit einen Motorhubraum unter 4 Liter verwendet.

Vorratsbehälter 499

Definition von: Die Vorratsbehälter haben die Aufgabe, die vom Luftpresser erzeugte Druckluft zu speichern.

Vorspur 353

Definition von: Vorspur hat ein Fahrzeug, wenn der Abstand der Felgenhörner in Fahrtrichtung vor der Achse kleiner als hinter der Achse.

Wankachse 351

Definition von: Die Wankachse eines Fahrzeugs ist die Verbindungslinie zwischen den beiden Wankzentren der Vorder- und der Hinterachse.

Warnblinkanlage 568

Definition von: Mehrspurige Fahrzeuge, für die eine Blinkanlage vorgeschrieben ist müssen zusätzlich eine Warnblinkanlage haben. Diese muss unabhängig von der Blinkanlage ein- und ausschaltbar sein.

Wechselgetriebe 312

Definition von: Das Wechselgetriebe hat folgende Aufgaben: Für alle Lastzustände des Kraftfahrzeugs das erforderliche Drehmoment durch Drehmomentwandlung über das Achsgetriebe bereitzustellen, da das Motordrehmoment gering ist, für alle gewünschten Fahrzeuggeschwindigkeiten die Motordrehzahl zu übersetzen, die Drehrichtung der Antriebsräder umzukehren (Rückwärtsfahrt) und den Kraftfluss zwischen Motor und Antriebsrädern im Leerlauf zu unterbrechen.

Wegfahrsperre 599

Definition von: Die Wegfahrsperre hat die Aufgabe, ein unbefugtes Benutzen des Fahrzeuges zu verhindern.

Wegfahrsperre, elektronisch 599

Definition von: Elektronische Wegfahrsperren haben die Aufgabe, ein unbefugtes Benutzen des Fahrzeugs zu verhindern.

Wulstkern 394,395

Definition von: Der Wulstkern lässt sich nur dann über das Felgenhorn ziehen, wenn die gegenüberliegende Seite im Tiefbett liegt.

Xenon-Lampen 562,565

Definition von: Xenon-Lampen sind Gasentladungslampen wie z.B. Leuchtstoffröhren. Sie enthalten keine Glühwendel.

Xenon-Scheinwerfer 565

Definition von: Xenon-Scheinwerfer für Abblend- und/oder Fernlicht müssen, wegen der großen Blendgefahr für den Gegenverkehr, eine automatische Leuchtweitenregulierung, eine Scheinwerferreinigungsanlage und eine Schaltung haben, die sicherstellt, dass das Abblendlicht bei Fernlicht immer mitleuchtet.

Zahnrad 312,319,320

Definition von: Zahnräder übertragen Kräfte und Bewegungen formschlüssig.

Zahnradpumpe 268

Definition von: Zahnradpumpen haben eine Druck- und eine Saugseite. Durch die Bewegung der Zähne aus den Zahnlücken heraus entsteht wegen der Volumenvergrößerung ein Unterdruck. Das Öl wird in die Zahnlücken gesaugt und an der Gehäusewand entlang in den Druckraum gefördert.

Zahnriemenantrrieb 226,467

Definition von: Der Zahnriemenantrieb vereinigt die Vorteile des Kettenantriebs mit denen des Keilriemenantriebs. Die Vorteile sind: geringe Masse, geräuscharmer Lauf, geringe Herstellungskosten und Wegfall der Schmierung.

Zahnstange 362

Definition von: Eine Zahnstange mit variabler Übersetzung ist so gestaltet, dass sie im normalen Fahrbetrieb direkt wirkt und während des Aus- und Einparkens leicht zu betätigen ist.

Zahnstangen-Hydrolenkung 363

Definition von: Bei der Zahnstangen-Hydrolenkung versorgt die Druckölpumpe ein Drehschieberventil. Durch die Lenkspindeldrehung wird im Ventil ein Drehschieber betätigt.

Zahnstangen-Lenkgetriebe 361

Definition von: Zahnstangen-Lenkgetriebe wandeln die Drehbewegung des Lenkrades über ein Ritzel und eine Zahnstange in eine Längsbewegung der Spurstangen um.

Zapfendüse 214

Definition von:Die Zapfendüsen arbeiten mit wesentlich geringeren Einspritzdrücken als Lochdüsen, da in Motoren mit unterteilten Brennräumen die Verwirbelung intensiver ist, was die Gemischaufbereitung begünstigt. Durch zylindrische oder kegelige Zapfenenden kann der Strahlwinkel beeinflusst werden.

Zentralausdrücker 309

Definition von: Der zentral mit einer am Getriebe befestigten Hülsegeführte Ausrücker hat einen feststehenden Außenring und einen mit der Kupplung ständig mitlaufenden Innenring. Er liegt an den Ausrückergabeln oder den Membranfederzungen mit einer Kraft von etwa 500 N an.

Zentralverriegelung 598

Definition von: Die Zentralverriegelung hat die Aufgabe, alle Türen (z.B. Fahrer- und Beifahrertür) von zentraler Stelle aus zu verschließen bzw. zu öffnen.

Zweifunken-Zündspule 547

Definition von: Zweifunken-Zündspulen erzeugen zwei Zündfunken gleichzeitig. Zweifunken-Zündspulen können nur bei Motoren mit gerader Zylinderzahl eingesetzt werden.

Zweikreis-Bremsanlage 406

Definition von: Die Übertragungseinrichtungen der Betriebsbremse von Pkw müssen mindestens zwei voneinander unabhängige Kreise bilden. Die Bremswirkung bleibt bei Ausfall eines Kreises voll oder zum Teil erhalten.

Zweistofflager 255

Definition von: Das Zweistofflager bestehen aus zwei Schichten: Die Stützschale aus Stahl und eine dünne Laufschicht. Eingesetzt werden sie z.B. als Kubelwellengleitlager.

Zweistufenfilter 176

Definition von: Zweistufenfilter bestehen aus zwei Filtern, einem Grobfilter (schleuderfilter) und einen Feinfilter (meist Trockenluft- oder Ölbadluftfilter).

Zylinder 260

Definition von: Die Aufgaben des Zylinders eines Hubkolbenmotors sind: Führung des Kolbens (führungsbahn). Aufnahme des Verbrennungsdrucks und Ableitung der Verbrennungswärme an das Kühlmittel.

Zylinder, doppeltwirkend 114

Definition von: Doppelt wirkende Zylinder führen beide Bewegungen durch Druckzufuhr aus und können daher in beiden Bewegungsrichtungen Arbeit verrichtet.

Zylinder, einfachwirkend 114

Definition von: Einfach wirkende Zylinder werden durch den Druck ausgefahren und durch Federkraft zurückgefahren oder umgekehrt.

Zylinderbuchse trockene 261

Definition von: Trockene Zylinderlaufbuchsen haben mit der Kühlflüssigkeit keine Berührung.

Zylinderkopf 257

Definition von: Der Zylinderkopf hat die Aufgabe, die Zündkerzen oder Glühkerzen, die Einspritzventile oder Einspritzdüsen sowie Bauteile der Motorsteuerung aufzunehmen,´.

Zylinderkopf, flüssigkeitsgekühlter 258

Definition von: Flüssigkeitsgekühlte Zylinderköpfe werden aus Leichtmetall- oder Gusseisenlegierungen gegossen.

Zylinderkopf, luftgekühlter 258

Definition von: Luftgekühlte Zylinderköpfe werden fast ausschließlich aus Leichtmetalllegierungen gefertigt. Diese sind mit Kühlrippen versehen.

Zylinderkopfdichtung 257,258,259

Definition von: Aufgabe der Zylinderkopfdichtung ist es, den Verbrennungsraum gasdicht nach außen abzuschließen sowie die Kühlflüssigkeits- und Öl-Kanäle gegenseitig und nach außen abzudichten.

Zylinderkurbelgehäuse 263

Definition von: Zylinderkurbelgäuse ist zum Zylinderkopf geschlossen und wird nur durch Kühlkanäle unterbrochen.

Zylinderlaufbuchse 261

Definition von: Eine Motorinstandsetzung wird einfacher und kostengünstiger, wenn in flüssigkeitsgekühlten Motoren Zylinderlaufbuchsen in den Zylinderblock oder das Zylinderkurbelgehäuse eingesetzt sind.

Zylinderlaufbuschse nasse 261

Definition von: die nasse dickwandige ( 6 bis 8 mm) Zylinderlaufbuchse wird direkt von der Kühlflüssigkeit umspült.

Zündkerze 533

Definition von: Die Zündkerze hat die Aufgabe, die Zündspannung der Zündspule in den Zylinder zu leiten. Die Zündspannung erzeugt zwischen den Elektroden der Zündkerze den Zündfunken.

Zündspule 137,531

Definition von: Die Zündspule hat die Aufgabe, die für den Funkenüberschlag notwendige Zündenergie zu speichern und die Zündspannung zu erzeugen.

Zündsteuergerät 529,530,536

Definition von: Das Zündsteuergerät hat die Aufgabe, den Primärstrom ein und auszuschalten. Im Prinzip kann das ein mechanischer Schalter sein.

Zündungsendstufe 543

Definition von: Die Zündungsendstufe die den Primärstrom schaltet, kann im Steuergerät oder getrennt vom Steuergerät untergebracht sein, z.B. am Verteiler oder an der Zündspule.

Zündversteller 539

Definition von: Die Zündversteller haben die Aufgabe, den Zündzeitpunkt und damit den Zündwinkel zu verstellen.

Zündverteiler 532,537

Definition von: Der Zündverteiler hat die Aufgabe, die Zündspannung entsprechend der Zündfolge des Motors an die Zündkerzen zu leiten.

 

Zu den Dienstleistungen der Fair Werkstatt gehört u.a. die Reparatur und Wartung von PKWWerkstatt & Autoservice in Potsdam.

Mit diesem Glossar möchten wir Ihnen helfen, die wichtigsten Begriffe und Abkürzungen, die sich rund um Ihr Auto drehen, zu verstehen.

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